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Unternehmenskultur: Wertebasiertes Employer Branding

  • Ralph Meyer
  • Susanne Dietz
Chapter

Zusammenfassung

Es lassen sich folgende Kernthesen für ein erfolgreiches Employer Branding zusammenfassen: Starke Arbeitsgebermarken zeichnen sich durch einen hohen Verankerungsgrad und ein großes Übereinstimmungsmaß der Unternehmenskultur aus. Das heißt, sie beruhen auf einem hohen gemeinsam getragenen Wertekern, der bei den einzelnen Mitarbeitern fest und klar verankert ist und im Arbeitsalltag bestätigt wird. Authentische Arbeitgebermarken sind zudem nachhaltig, wenn die intendierte Unternehmenskultur weitgehend mit der gelebten Kultur im Unternehmen übereinstimmt. Es bedarf damit einer hohen Selbstreflexionsfähigkeit sowohl seitens des Arbeitgebers als auch des Arbeitnehmers: Beide müssen ihre eigenen Werte kennen, diese kontinuierlich prüfen, ob diese noch Gültigkeit besitzen oder einer Umformulierung bedürfen. Auf Basis dieser Erkenntnis können beide Parteien bereits im Einstellungsverfahren prüfen, ob die je eigenen Werte im anderen Bestätigung finden und damit sinnstiftende und erfolgreiche Unternehmenskultur unterstützt werden kann. Damit sinnstiftende Kultur leben kann, bedarf es immer zweier Komponenten: Vertrauen und Zeit. Entscheidend für ein wertebasiertes Employer Branding ist der Abgleich von Projektion und Wahrnehmung. Je klarer ein Unternehmen in der gesteuerten und ungesteuerten Darstellung seiner Werte nach außen tritt und je schärfer ein Unternehmen das eigene Werteprofil dabei herausarbeitet, desto leichter werden die geeigneten Kandidaten das Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt finden, desto leichter können diese sich für diesen Arbeitgeber entscheiden und damit eine langfristig erfolgreiche und sinnstiftende Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehung eingehen.

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Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.SPENDIT AGMünchenDeutschland
  2. 2.Susanne dietz businnessGautingDeutschland

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