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Antikonvulsive Therapie

  • Markus RauchenzaunerEmail author
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Zusammenfassung

Die antikonvulsive Therapie im Kindes- und Jugendalter gliedert sich in Akut- oder Notfalltherapie und Langzeittherapie. Die Notfalltherapie findet häufig im prähospitalen aber auch häuslichen Setting statt und umfasst die Behandlung mit Benzodiazepinen (in der Pädiatrie überwiegend buccal verabreicht), bei Übergang in einen Status epilepticus auch die Gabe von Phenobarbital, Valproat oder Levetiracetam. Die Langzeittherapie orientiert sich an der Klassifikation von Epilepsie und Anfallsmuster gemäß den Vorgaben der Internationalen Liga gegen Epilepsie (ILAE). Sowohl medikamentöse als auch nichtmedikamentöse Therapieformen sind zu berücksichtigen. Die wichtigsten nichtmedikamentösen Therapieformen umfassen die Epilepsiechirurgie, den Vagusnervstimulator sowie die Ketogene Ernährungstherapie.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Klinik für Kinder- und JugendmedizinKliniken Ostallgäu-KaufbeurenKaufbeurenDeutschland

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