Advertisement

Vorsorgeuntersuchungen

  • Rüdiger von KriesEmail author
  • Hans G. Schlack
Chapter

Zusammenfassung

Seit Anfang der 1970er-Jahre gibt es in Deutschland ein Früherkennungsprogramm für Kinder und Jugendliche, das sich seitdem beständig weiterentwickelt hat). Die acht Untersuchungen (U1 bis U8), wurden später um zwei weitere für Kinder (U9 und U7a) und eine Jugenduntersuchung (J1) erweitert. Die Früherkennungsuntersuchungen für Kinder sind in der Zielsetzung der sekundären Prävention zuzuordnen. Sie dienen der frühen Entdeckung und damit frühzeitigen Behandlungen von Krankheiten, die die körperliche oder geistige Entwicklung gefährden. Dies bedeutet, dass zu dem Zeitpunkt der Untersuchung Hinweise vorliegen, die durch weitere konfirmatorische Diagnostik diesen Verdacht bestätigen oder ausräumen. Neu hinzu gekommen sind Elemente der Gesundheitsförderung durch verschiedene Beratungsinhalte im Rahmen vorausschauender oder begleitender Beratung.

Literatur

  1. Andermann A, Blancquaert I, Beauchamp S, Dery V (2008) Revisiting Wilson and Jungner in the genomic age: a review of screening criteria over the past 40 years. Bull WHO 86:317–319PubMedGoogle Scholar
  2. Buschmann A, Jooss B, Rupp A et al (2009) Parent based language intervention for 2-year-old children with specific expressive language delay: a randomised controlled trial. Arch Dis Child 94:110–116CrossRefGoogle Scholar
  3. Gemeinsamer Bundesausschuss (2016) Beschluss 1 des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Neufassung der Richtlinien über die Früherkennung von Krankheiten bei Kindern bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres (Kinder-Richtlinien): Formale und inhaltliche Überarbeitung (Neustrukturierung). BAnz AT 18.08.2016 B1Google Scholar
  4. Horta BL, Loret de Mola C, Victora CG (2015) Breastfeeding and intelligence: a systematic review and meta-analysis. Acta Paediatr 104:14–19CrossRefGoogle Scholar
  5. Kamtsiuris P, Bergmann E, Rattay P, Schlaud M (2007) Inanspruchnahme medizinischer Leistungen. Ergebnisse des Kinder- und Jugendsurveys. Bundesgesundheitsbl Gesundheitsforsch Gesundheitsschutz 50:836–850CrossRefGoogle Scholar
  6. Robert-Koch-Institut (2015) Inanspruchnahme von Früherkennungsuntersuchungen. Faktenblatt zu KiGGS-Welle 1. Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Erste Folgebefragung 2009–2012. RKI, Berlin. www.kiggs-studie.de. Stand 09.11.2015
  7. Roman E, Fear NT, Ansell P et al (2002) Vitamin K and childhood cancer: analysis of individual patient data from six case-control studies. Br J Cancer 86:63–69CrossRefGoogle Scholar
  8. Sulheim S, Holme I, Ekeland A, Bahr R (2006) Helmet use and risk of head injuries in alpine skiers and snowboarders. JAMA 295:919–924CrossRefGoogle Scholar
  9. von Kries R, Toschke AM, Strassburger K et al (2005) Sudden and unexpected deaths after the administration of hexavalent vaccines (diphtheria, tetanus, pertussis, poliomyelitis, hepatitis B, Haemophilius influenzae type b): is there a signal? Eur J Pediatr 164:61–69CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Inst. für Soziale Pädiatrie und JugendmedizinLudwig-Maximilians-Universität München (LMU)MünchenDeutschland
  2. 2.BonnDeutschland

Personalised recommendations