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Auswirkungen neuer Technisierung auf das Arzt-Patient-Verhältnis am Beispiel digitaler Operationstechniken

  • Arne Manzeschke
Chapter
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Der medizintechnische Fortschritt basiert auf drei wichtigen Entwicklungen: Computerisierung – Biomolekularisierung – Miniaturisierung. Die konsequente Anwendung der naturwissenschaftlichen Methode hat zu enormen Erkenntnisfortschritten geführt, die ihrerseits die Grundlage für viele medizinische Anwendungen in Diagnose und Therapie sind. Über den unmittelbaren medizinischen Nutzen hinaus liefert die Medizintechnik einen starken Impuls für den Wirtschafts- und Technikstandort Deutschland. Das Arzt-Patient-Verhältnis bleibt von diesen Entwicklungen nicht unberührt: Der Trend zu einer datenbasierten Medizin verändert die Behandlungsmethoden wie auch die Kontaktweisen zwischen Arzt und Patient. Die Maschinen (z. B. Operationsroboter) ermöglichen einerseits minimalinvasive Operationen, sie verändern aber auch das Handeln und Berufsbild des Operateurs und haben so Rückwirkungen auf das Arzt-Patient-Verhältnis. Schließlich tragen computerisierte Expertensysteme zu neuen Maßstäben in der evidenzbasierten Medizin bei. Spätestens hier lässt die Technik den Status eines Mittels hinter sich und wird zu einem eigenen, die (Be-)Handlung konstituierenden Faktor in der Gesundheitsversorgung. Dieser Beitrag illustriert diese Veränderungen im Arzt-Patient-Verhältnis anhand einiger Beispiele aus dem Bereich der digitalen Operationstechniken und setzt zu einer ersten ethischen Bewertung an.

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Authors and Affiliations

  1. 1.Anthropologie und Ethik für GesundheitsberufeEvangelische Hochschule NürnbergNürnbergDeutschland

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