Das Interessenkonglomerat bei Coaching im Unternehmen

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Zusammenfassung

Die vielen unterschiedlichen Interessen, die an ein Coaching geknüpft werden, wenn es im Unternehmenskontext durchgeführt wird, laufen als leise Hintergrundmusik in jedem Coachingprozess mit, ohne dass der Coach alle davon aktiv bedient. Der Coach sieht sich weder als Erfüllungsgehilfe für Drittinteressen, noch sieht er sich als Garant für die Erfüllung der Interessen Dritter durch den befähigten Coachingnutzer. Dennoch nimmt er all die Interessen in seinen Verpflichtungskatalog auf, die sich auf die Qualität des Coachings vorteilhaft auswirken könnten. Auch adaptiert er in sein Coachingangebot alles, was durch das Coachingmodell an unternehmensspezifischen Erwartungen an ihn herangetragen wird. Je besser es gelingt, diese Erwartungen an einen Coach in ein Coachingmodell einzuweben, desto nützlicher wird die Coachingerfahrung, die das einzelne Coaching bietet. Und je gründlicher bei der Integration aller Interessen, die von unterschiedlichen Richtungen an das Coachingangebot im Unternehmen geknüpft werden, vorgegangen wurde, desto weitreichender kann sich die Wirkung erfolgreicher Coachings im und für das Unternehmen entfalten.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.DüsseldorfDeutschland
  2. 2.KölnDeutschland

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