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Gott und das Wunder der Religion

  • Hermann Helbig
Chapter

Zusammenfassung

Die weite Verbreitung von Religionen und die Existenz von Milliarden von Gläubigen ist ein ernstzunehmendes Phänomen. Bereits die Diversität der Glaubensinhalte zeigt, dass keine dieser Religionen allein die ‚eine‘ Wahrheit für sich in Anspruch nehmen kann. Bestenfalls sind sie verschiedene Wege zu dem ‚einen‘ Ziel. Selbst über den Gottesbegriff gibt es unterschiedlichste Auffassungen, wobei sogar versucht wurde, diesem sich allen Definitionsversuchen entziehenden Begriff mit logischen ‚Gottesbeweisen‘ beizukommen. Trotzdem lassen sich viele Gemeinsamkeiten zwischen den einzelnen Religionen feststellen: Alle versuchen eine Antwort auf die letzten Sinnfragen zu geben, wie die nach dem Woher und Wohin des Menschen oder nach Leben und Tod. Viele teilen gemeinsame Moralvorstellungen von Gut und Böse oder vom Wert des Lebens. - Einen psychologisch wichtigen Eckpfeiler bildet allgemein das Gebet, das einen persönlichen, aber dennoch schwer zu begreifenden Kontakt des Menschen mit Gott impliziert. Zur Stärkung des Glaubens spielen in vielen Religionen sogenannte ‚Wunder‘ eine wichtige Rolle, die aber immer wieder hinterfragt werden müssen. - Kaum eine Religion hätte sich ohne eine Verbindung zur Macht durchsetzen können; aber gerade dadurch ist immer wieder großer Schaden für die Menschheit verursacht worden. Bisher hat jedoch die Theologie noch keine akzeptable Antwort auf das damit verbundene Theodizeeproblem gefunden.

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Authors and Affiliations

  1. 1.PirnaDeutschland

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