Familiengartengemeinschaften im Wandel

Zur Ethnographie der Wirklichkeit sozialräumlicher Gemeinschaften
  • Nicola Thomas
  • Patrick Oehler
  • Timo Huber
Chapter

Zusammenfassung

Der Beitrag zeigt am Beispiel der Untersuchung von zwei Familiengartengemeinschaften in der Schweiz, wie mit einem ethnographischen Zugang im sozialräumlichen Kontext explorativ und qualitativ geforscht werden kann. Außerdem gibt der Beitrag einen Einblick in den Forschungsprozess und die Erfahrungen, die mit dieser Methode gemacht werden bzw. welche Erkenntnisse damit generiert werden können.

Literatur

  1. Anonymus (1964) Familiengärten: wie lange noch? (Das) Wohnen: Schweiz Z Wohnungswesen 39(7):245Google Scholar
  2. Appel I, Grebe C, Splitthöver M (2011) Aktuelle Garteninitiativen. Kleingärten und neue Gärten in deutschen Grossstädten. University Press, KasselGoogle Scholar
  3. Flick U (2004) Triangulation. Eine Einführung. VS Verlag, WiesbadenGoogle Scholar
  4. Friebertshäuser B (2003) Feldforschung und teilnehmende Beobachtung. In: Friebertshäuser B, Prengel A (Hrsg) Handbuch Qualitative Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft. Juventa, Weinheim, S 503–534Google Scholar
  5. Gallati M, Schiller J (2011) Freizeit im Familiengarten. Schweiz Arch Volkskd 107(2):121–144Google Scholar
  6. Glaser BG, Strauss AL (2008) The discovery of grounded theory. Aldine Transaction, New BrunswickGoogle Scholar
  7. Gross M, Kibbel S (2013) Urban Gardening als Konzept für die Jugendarbeit in der Postwachstumsgesellschaft. Verlag Neue Praxis 1(3):235–245Google Scholar
  8. Grundmann M et al (Hrsg) (2006) Soziale Gemeinschaften Experimentierfelder für kollektive Lebensformen. LIT, BerlinGoogle Scholar
  9. Hall P (2002) Cities of tomorrow. Blackwell, MaldenGoogle Scholar
  10. Heyl BS (2011) Ethnographic interviewing. In: Atkinson P et al (Hrsg) Handbook of Ethnography. Sage, London, S 369–383Google Scholar
  11. Hirschauer S (2001) Ethnografisches Schreiben und die Schweigsamkeit des Sozialen. Zu einer Methodologie der Beschreibung. Z Soziol 30(6):429–451Google Scholar
  12. Hitzler R (2000a) Die Erkundung des Feldes und die Deutung der Daten. Annäherungen an die (lebensweltliche) Ethnographie. In: Linder W (Hrsg) Ethnographische Methoden in der Jugendarbeit. Zugänge, Anregungen und Praxisbeispiele. Leske + Budrich, Opladen, S 17–33Google Scholar
  13. Hitzler R (2000b) Welten erkunden. Soziologie als (eine Art) Ethnologie der eigenen Gesellschaft. In: Beck U, Kieserling A (Hrsg) Ortsbestimmungen der Soziologie. Wie die kommende Generation Gesellschaftswissenschaften betreiben will. Nomos, Baden-Baden, S 141–151Google Scholar
  14. Hitzler R, Honer A (1988) Der lebensweltliche Forschungsansatz. Neue Praxis 18(6):496–501Google Scholar
  15. Hitzler R, Honer A, Pfadenhauer M (2008) Zur Einleitung: „Ärgerliche“ Gesellungsgebilde? In: Hitzler R, Honer A, Pfadenhauer M (Hrsg) Posttraditionale Gemeinschaften. Theoretische und ethnographische Erkundungen. VS Verlag, Wiesbaden, S 9–31Google Scholar
  16. Honer A (1989) Einige Probleme lebensweltlicher Ethnographie. Zur Methodologie und Methodik einer interpretativen Sozialforschung. Z Soziol 18(4):297–312Google Scholar
  17. Honer A (1993) Das Perspektivenproblem in der Sozialforschung. Bemerkungen zur lebensweltlichen Ethnographie. In: Jung T, Müller-Doohm S (Hrsg) „Wirklichkeit“ im Deutungsprozess. Verstehen und Methoden in den Kultur- und Sozialwissenschaften. Suhrkamp, Frankfurt a. M., S 241–257Google Scholar
  18. Honer A (2000) Lebensweltanalyse in der Ethnographie. In: Flick U, Kardoff E von, Steinke I (Hrsg) Qualitative Forschung. Ein Handbuch. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg, S 194–204Google Scholar
  19. Kelle H (2001) Ethnographische Methodologie und Probleme der Triangulation. Am Beispiel der Peer Culture Forschung bei Kindern. ZSE –: Z Soziol Erzieh Soz 21(2):192–208Google Scholar
  20. Knoblauch H (2001) Fokussierte Ethnographie. Sozialer Sinn 2(1):123–141CrossRefGoogle Scholar
  21. Kretzschmar R, Schulin R (2004) Umgang mit Bodenbelastungen in Familiengärten der Stadt Zürich. Abschlussbericht der Fallstudie des Departements für Umweltnaturwissenschaften. Institut für terrestrische Ökologie ETH Zürich, ZürichGoogle Scholar
  22. Krüger T (2012) Der Kleingarten als „Nische der Gemeinschaft“. Eine Analyse des Diskurses um sozialen Wandel im ostdeutschen Kleingartenwesen. Sinnprovinz. kultursoziologische working papers Nr. 2, LeipzigGoogle Scholar
  23. Lueger M (2010) Interpretative Sozialforschung: Die Methoden. Facultas, WienGoogle Scholar
  24. Lüders C (2000) Beobachten im Feld und Ethnographie. In: Flick U, Kardoff E von, Steinke I (Hrsg) Qualitative Forschung. Ein Handbuch. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg, S 384–402Google Scholar
  25. Schramm M (2002) Konsum und regionale Identität in Sachsen 1880–2000. Die Regionalisierung von Konsumgütern im Spannungsfeld von Nationalisierung und Globalisierung. Steiner, StuttgartGoogle Scholar
  26. Schwerzmann L (2013) Kleingärten. Traditionelle und neue Formen des gemeinschaftlichen Gärtnerns im städtischen Umfeld. vdf Hochschulverlag AG an der ETH Zürich, ZürichGoogle Scholar
  27. Thomas N, Oehler P, Huber T (2016) Allotment gardens in Switzerland – the challenges of self-governing communities in transforming cities. Conference preceeding paper for growing in cities conference, FHNW, HSA, Basel 9.–10. September 2016Google Scholar
  28. Thomas N, Oehler P, Drilling M (2017) The power of the many. The fight for allotment gardens in Basel, Switzerland. Nord J Archit Res 28(3):97–117Google Scholar
  29. Wolff S (2000) Wege ins Feld und ihre Varianten. In: Flick U, Kardoff E von, Steinke I (Hrsg) Qualitative Forschung. Ein Handbuch. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg, S 334–349Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  • Nicola Thomas
    • 1
  • Patrick Oehler
    • 2
  • Timo Huber
    • 2
  1. 1.GentofteDänemark
  2. 2.BaselSchweiz

Personalised recommendations