Schutz- und Hilfsmaßnahmen im Siedlungsraum (Dorf und Stadt)

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Zusammenfassung

Der Siedlungsraum ist in ständiger Ausbreitung begriffen. „Zersiedelung der freien Landschaft“ ist ein kritischer Begriff. Andererseits sind viele neue Lebensräume in den Städten entstanden. Es sind Modifikationen ursprünglicher Biotope. In ihnen „gibt es eine unerwartete Artenfülle an Pflanzen und Tieren“ (Tischler 1980). Jedoch ist kennzeichnend, dass bestimmte Arten, die sich besonders gut mit dem Menschen arrangieren konnten, zur Massenvermehrung neigen, andere dagegen verdrängt wurden. Für Amphibien kommt Scoccianti (2001) zu dem Fazit: „Urbane Areale bieten selten geeignete Lebensräume für Amphibien“. Für verschiedene Vögel sieht der Autor gute Chancen, aber Amphibien geraten durch die zunehmende Expansion der Städte in isolierte Lagen. Letztlich sterben sie lokal aus. Es kann deshalb im Folgenden nur darum gehen, diese Effekte zu minimieren. Unter den Reptilien sind vor allem Ringelnatter, Mauereidechse (örtlich), Blindschleiche und Waldeidechse negativ betroffen.

Literaturtipps

Verwendete Literatur

  1. Scoccianti C (2001) Amphibia: aspetti di ecologia della conservazione. WWF Toscana. Guido Persichino Grafica, Florenz (Italienisch mit engl. Zusammenfassung jedes Kapitels)Google Scholar
  2. Tischler W (1980) Biologie der Kulturlandschaft. Fischer, StuttgartGoogle Scholar

Weiterführende Literatur

  1. Naturwerk (o. J.) naturwerk.infoGoogle Scholar
  2. Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz (KARCH) (2013) Amphibienschutz in Entwässerungsanlagen. www.karch.chGoogle Scholar
  3. Häfliger P (o. J.) Amphitec. www.amphibtec.ch (info@amphibtec.ch)

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Authors and Affiliations

  1. 1.OchtrupDeutschland

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