Erfolgsmuster «Prozessintelligenz» – Einleitung zu den Fallstudien

  • Elke Brucker-Kley
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Zusammenfassung

Was zeichnet Firmen mit Prozessintelligenz aus? Was machen sie besser oder anders als andere Unternehmen? Ziel des Praxisworkshops war es nicht, den Lösungsraum für Prozessintelligenz komplett zu erfassen, sondern ein möglichst breites Spektrum an fortgeschrittenen und praxisrelevanten Szenarien abzudecken sowie einen Austausch zwischen Experten aus Organisationen zu fördern, die Prozessmanagement auf einem vergleichbaren Niveau betreiben.

Was zeichnet Firmen mit Prozessintelligenz aus? Was machen sie besser oder anders als andere Unternehmen? Ziel des Praxisworkshops war es nicht, den Lösungsraum für Prozessintelligenz komplett zu erfassen, sondern ein möglichst breites Spektrum an fortgeschrittenen und praxisrelevanten Szenarien abzudecken sowie einen Austausch zwischen Experten aus Organisationen zu fördern, die Prozessmanagement auf einem vergleichbaren Niveau betreiben.

Vor diesem Hintergrund kamen im Rahmen der Studie im Mai 2015 Vertreterinnen und Vertreter von Anwenderunternehmen und Expertinnen und Experten der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW School of Management and Law und des Instituts für Prozesssteuerung der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung HTWG Konstanz für einen Tag zusammen, um fünf Fallstudien zu diskutieren. Die Fallstudien waren im Vorfeld vom Studienteam im Rahmen von Interviews bei den Unternehmen ausgewählt und analysiert worden und wurden von den Firmenvertretern entlang der Dimensionen des Rahmenwerks «Prozessintelligenz» vorbereitet und präsentiert:

Open image in new window Kreativ/strategisch

Mit welcher Motivation wurde die Initiative gestartet? Was waren die konkreten Auslöser (top‐down und bottom‐up) und Zielsetzungen? Welche Stärken wurden genutzt und welche Schwächen wurden kompensiert?

Open image in new window Analytisch

Inwiefern wurde durch den Lösungsansatz die Problemlösungs‐ und Entscheidungsfähigkeit verbessert? Welche Informationsbasis wird genutzt beziehungsweise aufgebaut?

Open image in new window Praktisch

Wie hat sich der Lösungsansatz auf die reale Prozessausführung ausgewirkt? Wurde durch den Lösungsansatz die Handlungs‐ und Anpassungsfähigkeit verbessert? Wurden Rahmenbedingungen des Prozesses angepasst? Was waren die kritischsten Hebel in der Umsetzung?

Open image in new window Kontinuierliche Verbesserung

Welcher Wissenszuwachs ist entstanden und wie wird er genutzt? Welche Weiterentwicklungen sind geplant oder vorstellbar? Welche Wirkung hat die Lösung auf die Organisation als Ganzes?

Das Studienteam dankt allen am Workshop beteiligten Unternehmen (Abb. 2.1), die ihr Expertenwissen und ihre wertvolle Zeit für die Vorbereitung, Diskussion und Auswertung der Fallstudien bereitgestellt haben1.
Abb. 2.1

Die Fallstudien im Überblick

Fußnoten

  1. 1.

    Die Namen der Firmenvertreter sind als Co-Autoren bei den jeweiligen Fallstudien in den nachfolgenden Kapiteln aufgeführt. Die Analyse und Aufbereitung der Fallstudien, die in den nachfolgenden Kapiteln dargestellt sind, erfolgte durch das Studienteam der ZHAW und des Konstanzer Instituts für Prozesssteuerung.

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© Der/die Autor(en) 2018

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Authors and Affiliations

  • Elke Brucker-Kley
    • 1
  1. 1.Institut für WirtschaftsinformatikZHAW School of Management and LawWinterthurSchweiz

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