Advertisement

Nil nocere (weniger Iatrogenität) – »Klug entscheiden«! Eine Rückbesinnung?

  • Joachim Steller

Zusammenfassung

Medizinische Leistungen sollten nach allgemein akzeptiertem Verständnis von Ärzten und Patienten einen Nutzen für den Patienten generieren, der die damit möglicherweise verbundenen Risiken und Nebenwirkungen übersteigt. Auch die Kosten einer Behandlungsmaßnahme sollten zugleich den Nutzen dieser Maßnahme nicht übersteigen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Deutscher Ethikrat (2016) Patientenwohl als ethischer Maßstab für das Krankenhaus. Stellungnahme vom 05.04.2016. Deutscher Ethikrat, BerlinGoogle Scholar
  2. Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V. (2013). Pressemitteilung vom 22.05.2014. DNEbM, BerlinGoogle Scholar
  3. Fölsch U, Faulbaum F, Hasenfuß G (2016) Mitgliederbefragung zu »Klug entscheiden«: Wie Internisten das Problem von Über- und Unterversorgung werten. Dtsch Ärztebl 2016; 113(13): A-604/B-510/C-506Google Scholar
  4. Friedrich I, Simm A, Kötting J, Thölen F, Fischer B, Silber R (2009) Der alte Patient in der Herzchirurgie. Dtsch Ärztebl Int 2009; 106(25): 416–22PubMedPubMedCentralGoogle Scholar
  5. Hasenfuß G, Märker-Herrmann E, Hallek M, Fölsch U (2016) Initiative »Klug entscheiden«: Gegen Unter- und Überversorgung. Dtsch Ärztebl 2016; 113(13): A-600/B-506/C-502Google Scholar
  6. Jung N (2016) Klug entscheiden in der Infektiologie. Dtsch Ärztebl 2016; 113(13): A-608/B-514/C-510Google Scholar
  7. Kumar A, Schoenstein M (2013) Managing hospital volumes—Germany and experiences from OECD countries. OECD, ParisGoogle Scholar
  8. Reifferscheid A, Pomorin N, Wasem J (2015) Ausmaß von Rationierung und Überversorgung in der stationären Versorgung Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage in deutschen Krankenhäusern. Dtsch med Wochenschr 2015; 140: e129–e13Google Scholar
  9. Sechtem U, Franke U (2015) Stabile koronare Herzkrankheit—wann operieren? Dtsch med Wochenschr 2015; 140(23): 1741–1746CrossRefPubMedGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2016

Authors and Affiliations

  • Joachim Steller

There are no affiliations available

Personalised recommendations