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Elution

  • T. ArndtEmail author
Chapter
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Englischer Begriff

elution

Definition

Elution (lat. eluere = auswaschen) bezeichnet in der  Chromatographie die Wanderung von Probenbestandteilen in ( Dünnschichtchromatographie) oder das Herausspülen von Probenbestandteilen aus der stationären Phase ( Stationäre Phase; Säulenchromatographie).

Beschreibung

In Abhängigkeit von den Wechselwirkungen der Probenbestandteile mit der stationären Phase erfolgt deren Elution zeitlich versetzt. Dies ist die Grundlage einer chromatographischen Trennung. Dabei eluieren Analyte mit starker Affinität zur stationären Phase später als jene mit keiner oder nur schwacher. In der Dünnschichtchromatographie liegen Komponenten mit schwacher Wechselwirkung mit der stationären Phase nach einer bestimmten Elutionszeit relativ weit, jene mit starker Wechselwirkung relativ nah vom Probenauftragungsort entfernt in der Dünnschichtplatte. In der Säulenchromatographie werden Komponenten mit schwacher Wechselwirkung mit der stationären Phase relativ zeitig von der Trennsäule eluiert und im Detektor detektiert, jene mit starker Wechselwirkung später.

Literatur

  1. Falbe J, Regitz M (Hrsg) (1996) Römpp Chemie Lexikon, 10. Aufl. Georg Thieme Verlag, Stuttgart/New YorkGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Bioscientia Institut für Medizinische Diagnostik GmbHIngelheimDeutschland

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