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Blutbildung

Chapter
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Synonym(e)

 Hämatopoese

Englischer Begriff

haematopoiesis

Definition

Im Knochenmark stattfindende Produktion der zellulären Bestandteilen des Bluts aus der hämatopoetischen Stammzelle.

Beschreibung

Die im peripheren Blut nachweisbaren zellulären Bestandteile entstehen im Knochenmark aus den pluripotenten hämatopoetischen Stammzellen. Diese Zellen besitzen die Kompetenz zur Selbsterneuerung und weiteren Ausdifferenzierung. Nach Stimulation mit spezifischen Wachstumsfaktoren ( Stem Cell Factor, Interleukinen etc.) differenzieren sich diese Zellen zu determinierten Stammzellen (CFU-GMML). Diese unreifen determinierten Zellen wiederum können durch spezifische Wachstumsfaktoren (z. B.  G-CSF,  GM-CSF) zur Teilung und Ausdifferenzierung angeregt werden. In Abhängigkeit von der Stimulation entstehen daraus die Vorläuferzellen der Erythropoese, Megakaryopoese,  Granulozytopoese, Monopoese und  Lymphopoese. Durch spezifische Wachstumsfaktoren werden diese determinierten Progenitorzellen zur Teilung bzw. zur weiteren Reifung angeregt und gelangen nach Ausreifung in das periphere Blut.

Literatur

  1. Clemens MR (2001) Blut. In: Siegenthaler W (Hrsg) Klinische Pathophysiologie, 8. Aufl. Georg Thieme Verlag, Stuttgart, S 448–449Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie, Blutdepot und KrankenhaushygieneRegionale Kliniken Holding RKH GmbHLudwigsburgDeutschland

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