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Benchmarking

  • T. ArndtEmail author
Chapter
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Englischer Begriff

benchmarking

Definition

Begriff aus der Wettbewerbsanalyse, der einen kontinuierlichen Vergleich der eigenen Leistungsfähigkeit mit jener des Branchenbesten bezeichnet.

Beschreibung

Der Vergleich kann sich z. B. auf die Leistungsfähigkeit (Qualität) von Produkten, Dienstleistungen, Prozessen und Methoden beziehen. Ziel ist die Leistungslücke zum sog. Klassenbesten zu analysieren und durch entsprechende Maßnahmen zu schließen.

In einem Umfeld zunehmenden Wettbewerbs zwischen den verschiedenen Anbietern gewinnt auch in der Labormedizin das Benchmarking an Bedeutung. Unterstellt man aufgrund bestehender Richtlinien und Akkreditierungen/Zertifizierungen ein vergleichbares Qualitätsniveau in der Analytik, gewinnen Kenngrößen wie Preis pro Analyse, Reaktionszeit zwischen Probenabnahme und Eingang des Analysenergebnisses, Gestaltung von Probenabholung und -transport, Art und Qualität der Befunderstellung und -übermittlung oder auch die Fortführung eines Präsenzlabors mit Notfalldienst im Krankenhaus eine überproportionale Bedeutung im Wettbewerb und damit für das Benchmarking. Dabei ist wichtig, dass sich die besten Lösungen für diese Fragestellungen gewöhnlich nicht bei einem Wettbewerber konzentrieren. Benchmarking muss deshalb jede Fragestellung zunächst einzeln in Bezug auf den jeweils Klassenbesten analysieren und anschließend die Ergebnisse zusammenfassend bewerten.

Literatur

  1. Springer Gabler Wirtschaftslexikon. http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/benchmarking.html. Zugegriffen am 02.12.2017

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Bioscientia Institut für Medizinische Diagnostik GmbHIngelheimDeutschland

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