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Befund

  • G. SchumannEmail author
Chapter
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Englischer Begriff

finding

Definition

Das Analysenergebnis angeforderter Messgrößen einschließlich analytischer und medizinischer Beurteilung.

Beschreibung

Ein Befund muss neben der Messgröße noch mindestens die Angabe eines für das Individuum zutreffenden Referenzintervalls oder einer Entscheidungsgrenze enthalten. Die Bewertung eines Befunds und ggf. weiterer Befunde unter Berücksichtigung von medizinischer Fragestellung, Anamnese, klinischer Symptomatik im Hinblick auf eine ärztliche Handlung wird als Befundinterpretation bezeichnet.

Die klassische Übermittlung des Befunds aus der  Labor-EDV erfolgt in gedruckter Form. Der Druck erfolgt zentral im Laboratorium oder dezentral auf einem vom Labor-EDV-Server angesteuerten Drucker beim Einsender. Alternativ kann für jeden einzelnen Einsender ein anderer Weg der Befundübermittlung hinterlegt werden, etwa die Ausgabe als Telefax oder per E-Mail. Den Anstoß zum Erzeugen eines Befunds gibt der Druckaufruf im Labor-EDV-System aufgrund der Kriterienerfüllung von Vollständigkeit (Endbefund, alle Analysen haben ein Ergebnis) oder Erreichen des Teilbefundstatus (ein Teil der Analysen hat ein Ergebnis, am aktuellen Tag werden keine neuen Analysen erwartet), nach Änderung von Werten oder durch manuelle Initiierung des Drucks durch einen Nutzer.

Die Befundausgabe im HTML-Format durch die Labor-EDV dient der Befunddarstellung auf dem Bildschirm (z. B. Laborauskunftssystem auf klinischen Stationen, Befundauskunft via Internetzugang).

Literatur

  1. Management in der Laboratoriumsmedizin (2000) Teil 1: Grundbegriffe. Beuth-Verlag, Berlin. DIN 58936-1:2000, 3.2.6Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.HannoverDeutschland

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