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γ-Glutamyltransferase

  • A. M. GressnerEmail author
  • O. A. Gressner
Chapter
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Englischer Begriff

γ-glutamyltransferase, γ-glutamyltranspeptidase

Definition

γ-GT ist ein nahezu ubiquitär vorkommendes, mit der größten Menge in der Leber und höchsten spezifischen Aktivität in der Niere, auftretendes Enzym, das den Transfer der γ-Glutamylreste von Peptiden oder peptidähnlichen Verbindungen auf geeignete Akzeptoren katalysiert und als Serumkenngröße aller Formen hepatobiliärer Erkrankungen weit verbreitete klinische Bedeutung hat.

Molmasse

90–120 kDa.

Synthese – Verteilung – Abbau – Elimination

γ-GT tritt im Vergleich zur Leber mit etwa 25-fach höherer spezifischer Aktivität in der Niere (lokalisiert im Bürstensaum der proximalen Tubuli) und mit etwa 2-fach höherer spezifischer Aktivität im Pankreas auf. Bedeutende γ-GT-Aktivitäten sind weiterhin in Hirn, Lunge, Dünndarm, Milz, Mamma, Testes und Prostata vorhanden, während in Muskeln, Knochen und Erythrozyten γ-GT nicht vorkommt. Intrazellulär...

Literatur

  1. Schumann G et al (2002) IFCC primary reference procedures for the measurement of catalytic activity concentrations of enzymes at 37 °C, part 6: reference procedure for the measurement of catalytic concentration of g-glutamyltransferase. Clin Chem Lab Med 40:734–738PubMedPubMedCentralGoogle Scholar
  2. Sillanaukee P et al (2000) Enhanced clinical utility of gamma-CDT in a general population. Alcohol Clin Exp Res 24:1202–1206PubMedPubMedCentralGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Labor Dr. Wisplinghoff BerlinBerlinDeutschland
  2. 2.Labor Dr. Wisplinghoff KölnKölnDeutschland

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