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Tumormarker

  • S. HoldenriederEmail author
  • P. Stieber
Chapter
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Synonym(e)

 Tumorkenngrößen

Englischer Begriff

tumour markers

Definition

Als Tumormarker werden alle charakteristischen zellulären, genetischen, epigenetischen, Transkript-, Peptid- und Protein- oder sonstigen Veränderungen bezeichnet, die im Rahmen einer Tumorerkrankung auftreten, im Blut oder anderen Körperflüssigkeiten nachweisbar sind und zur Diagnostik oder zur Verlaufsbeobachtung der Tumorerkrankung benutzt werden können. Allerdings sind nur wenige, heute in der klinischen Anwendung befindlichen Biomarker tatsächlich tumorspezifisch, sodass der Begriff „Tumormarker“ unscharf ist. In vielen Fällen weisen jedoch Quantität oder Häufung solcher Veränderungen auf ein malignes Geschehen hin.

Beschreibung

Derzeit in der Routinediagnostik gebräuchliche Tumormarker sind häufig deregulierte  Glykoproteine und -lipide, die von der Oberfläche maligner Zellen abschilfert werden, wie etwa die embryofetalen Marker  Carcinoembryonales Antigen (CEA) und  α1-Fetoprotein(AFP) und die Hybridmarker...

Literatur

  1. Holdenrieder S (2014) Circulating nucleic acids in therapy monitoring. In: Gahan PB (Hrsg) Circulating nucleic acids in early diagnosis, prognosis and treatment monitoring, Advances in predictive, preventive and personalised medicine, Bd 5. Springer, Dordrecht, S 309–348Google Scholar
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Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Laboratoriumsmedizin, Deutsches Herzzentrum MünchenKlinik an der Technischen Universität MünchenMünchenDeutschland
  2. 2.Institut für LaboratoriumsmedizinKlinikum der Universität München (LMU)MünchenDeutschland

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