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Svedberg, Theodor

  • T. ArndtEmail author
Chapter
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Lebensdaten

Schwedischer Chemiker, geboren am 30. August 1884 in Valbo, gestorben am 26. Februar 1971 in Kopparberg.

Verdienste

Ab 1904 Studium an der Universität Uppsala, ab 1907 dort Dozent für Chemie, 1912 im Fach Physikalische Chemie zum Professor ernannt und ein Jahr später Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften, 1949–1967 Direktor des Gustav-Werner-Instituts für Nuklearchemie.

Svedberg führte vor allem Forschungen über  Kolloide (Lösungen von fein verteilten Makromolekülen, z. B. von Proteinen in Wasser) durch. Dazu konstruierte er Ultrazentrifugen ( Ultrazentrifuge), mit denen er dann unter anderem die Molekülmassen von Proteinen bestimmen konnte. Svedberg erhielt für seine Arbeiten über disperse Systeme im Jahr 1926 den Nobelpreis für Chemie. Nach ihm ist die Maßeinheit des Sedimentationskoeffizienten ( Svedberg-Einheit) bezeichnet.

Literatur

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Bioscientia Institut für Medizinische Diagnostik GmbHIngelheimDeutschland

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