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Screening-Untersuchung

  • C. VidalEmail author
  • W.-R. Külpmann
Chapter
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Synonym(e)

 Suchtest

Englischer Begriff

screening

Definition

Orientierende Untersuchung.

Beschreibung

Die Screening-Untersuchung wird durchgeführt, um rasch und mit möglichst geringem finanziellen Aufwand zu ermitteln, ob vermutlich ein bestimmter Zustand, z. B. Krankheit, vorliegt oder nicht. Es handelt sich meist um qualitative Untersuchungen mit geringer analytischer Spezifität. Die  Entscheidungsgrenze zwischen Befund „negativ“ und Befund „positiv“ wird so gewählt, dass bezogen auf die Fragestellung ein optimales Verhältnis von falsch negativen und falsch positiven Befunden erhalten wird. Je nach Befund und Situation schließt sich ggf. an die Screening-Untersuchung eine spezifische quantitative Bestimmung oder eine spezifische qualitative Untersuchung ( Bestätigungsuntersuchungen) an ( Drogenscreening).

Literatur

  1. DIN 58985 (2003) Entscheidungsgrenzen. Beuth-Verlag, BerlinGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Landeskriminalamt NiedersachsenDezernat 53 „Chemie“HannoverDeutschland
  2. 2.HannoverDeutschland

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