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Pfetin

  • A. M. GressnerEmail author
  • O. A. Gressner
Chapter
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Englischer Begriff

pfetin

Definition

Pfetin ist ein intrazelluläres, von Cajal-Zellen exprimiertes Protein, das als prognostischer Biomarker für gastrointestinale Stromatumoren klinische Bedeutung erlangt hat.

Beschreibung

Maligne gastrointestinale Stromatumoren (GIST) in Magen (60 %), Dünn- (30 %) und Dickdarm, Ösophagus oder Rektum sind in 90 % der Fälle mit einer Mutation des c-KIT-Gens und mit Mutationen des PDGF-alpha-Rezeptors assoziiert. Sie stellen die häufigsten mesenchymalen Tumoren des Verdauungstraktes dar. Ihre Inzidenz ist sehr niedrig, doch ist die Mortalität der GIST-Patienten mit 30–40 % hoch. Interstitielle Cajal-Zellen, deren Erstbeschreibung 1891 durch den spanischen Neuroanatom Ramon y Cajal erfolgte, sind die zelluläre Basis von GIST, die hämatogen in Leber, Peritoneum, Omentum u. a. metastasieren. Die Diagnose wird durch den immunhistologischen Nachweis der Expression von Pfetin im Primärtumor und in Metastasen gestellt.

Literatur

  1. Orita H, Ito T, Kushida T et al (2014) Pfetin as a risk factor of recurrence in gastrointestinal stromal tumors. Bio Med Res Int 2014:651935Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Labor Dr. Wisplinghoff BerlinBerlinDeutschland
  2. 2.Labor Dr. Wisplinghoff KölnKölnDeutschland

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