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Korrelationskoeffizient nach Spearman

  • R.-D. HilgersEmail author
  • N. Heussen
  • S. Stanzel
Chapter
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Englischer Begriff

Spearman’s rank correlation coefficient

Definition

Der Korrelationskoeffizient nach Spearman (Spearman-Rangkorrelationskoeffizient) ist ein quantitatives Maß zur Beurteilung der Stärke der Beziehung zwischen 2 stetigen oder quantitativ diskreten Merkmalen ( Merkmal). Er beschreibt die monotone Komponente des Zusammenhangs zwischen den beiden Merkmalen.

Beschreibung

Der Spearman-Rangkorrelationskoeffizient berechnet sich analog zum Pearson-Korrelationskoeffizienten ( Korrelationskoeffizient nach Pearson), wobei anstelle der tatsächlichen Messwerte die Ränge ( Rang) der Messwerte verwendet werden. Ein Wert von +1 deutet einen streng monoton steigenden Zusammenhang zwischen den Ausprägungen der beiden Merkmale an, während ein Wert von −1 auf einen streng monoton fallenden Zusammenhang hinweist. Je stärker der monoton steigende bzw. fallende Zusammenhang zwischen den Ausprägungen der beiden Merkmale ist, umso stärker nähert der Wert sich +1 bzw. −1. Ist kein monotoner Zusammenhang zwischen den Ausprägungen der beiden Merkmale nachzuweisen, nimmt der Spearman-Rangkorrelationskoeffizient einen Wert nahe Null an.

Literatur

  1. Hartung J, Elpelt B, Klösener KH (1995) Statistik – Lehr- und Handbuch der angewandten Statistik. Oldenbourg Verlag, MünchenGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Medizinische StatistikUniversitätsklinikum der RWTH AachenAachenDeutschland
  2. 2.DKFZ HeidelbergHeidelbergDeutschland

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