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G-CSF

Chapter
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Englischer Begriff

G-CSF; granulocyte colony-stimulating factor

Definition

Hämatologischer Wachstumsfaktor, der die Proliferation myeloischer determinierter Vorläuferzellen und deren Ausdifferenzierung zu neutrophilen Granulozyten stimuliert.

Beschreibung

G-CSF ist ein Polypeptid und Mitglied der Familie der hämatologischen Wachstumsfaktoren mit einer Molmasse von 19,6 kDa. Das Gen von G-CSF ist auf dem Chromosom 17 lokalisiert und wird von  Makrophagen, Endothelzellen und Fibroblasten synthetisiert. In vitro stimuliert G-CSF die Formation von granulozytären Kolonien. In vivo stimuliert G-CSF überwiegend die CFU-GM-Vorläuferzellen zur Ausreifung in Richtung der granulopoetischen Vorläuferzelle (CFU-G) und deren weiteren Ausreifung. Darüber hinaus ist G-CSF ein potenter Aktivator der neutrophilen Granulozyten.

Literatur

  1. Nagata S, Tsuchiya M, Asano S et al (1986) Molecular cloning and expression of cDNA for the human granulocyte colony-stimulating factor. Nature 319:415–418CrossRefPubMedPubMedCentralGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Laboratoriumsmedizin, MikrobiologieBlutdepot und Krankenhaushygiene, Regionale Kliniken Holding RKH GmbHLudwigsburgDeutschland

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