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Gauß, Carl Friedrich

  • R.-D. HilgersEmail author
  • N. Heussen
  • S. Stanzel
Chapter
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Lebensdaten

Deutscher Mathematiker, geboren am 30. April 1777 in Göttingen, gestorben am 23. Februar 1855 in Braunschweig

Verdienste

C. F. Gauß gilt als einer der bedeutendsten Mathematiker. Wie kaum ein anderer hat er ausgehend von praktischen Aufgabenstellungen ein Problem erfasst und dann bis zur höchsten theoretischen Abstraktion durchdacht. Dies begründet seinen Platz nicht nur in der Geschichte der Mathematik, sondern auch in der Astronomie, Geodäsie und Physik. Besondere Bedeutung für die Analyse von Messreihen haben seine wahrscheinlichkeitstheoretischen Schriften aus den Jahren 1821–1823, die sich aus der Abstraktion geodätischer Problemstellungen bei Landvermessungen unter anderen im Harz und in der Lüneburger Heide ergaben. Hierbei begründete er die Methode der kleinsten Quadrate zum Ausgleich von Beobachtungsfehlern und beschäftigte sich mit dem Problem der Ausgleichsgeraden.

Literatur

  1. Wußing H (1989) Carl Friedrich Gauß. B.G. Teubner, LeipzigCrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Medizinische StatistikUniversitätsklinikum der RWTH AachenAachenDeutschland
  2. 2.DKFZ HeidelbergHeidelbergDeutschland

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