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Flammenemissionsspektrometrie

  • J. KnechtEmail author
Chapter
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Englischer Begriff

flame emission spectrometry; flame photometry

Definition

Bei der Flammenemissionspektrometrie wird eine Lösung (z. B. aufbereitende Patientenprobe) in eine Flamme (Propan, Acetylen) gesprüht und die thermisch angeregten Atome oder Moleküle senden ein für sie charakteristisches Licht aus.

Physikalisch-chemisches Prinzip

Die aufbereitende Patientenprobe wird in eine heiße (Propan-, Acetylen-) Flamme gesprüht. Durch die hohe Temperatur werden die feinen Tröpfchen verdampft, die entstehenden Partikel thermisch in Moleküle und dann in Atome dissoziiert. Die Außenelektronen der Atome oder auch der Moleküle werden thermisch in einen höheren Energiezustand gehoben. Beim Zurückfallen in den Grundzustand wird Energie frei, die in Form von elektromagnetischer Strahlung (Licht) abgegeben wird. Diese Strahlung ist für das Element oder Molekül charakteristisch und kann zur qualitativen und/oder quantitativen...

Literatur

  1. Broekaert JAC (2002) Analytical atomic spectrometry with flames and plasmas. Wiley-VCH, WeinheimGoogle Scholar
  2. Kellner R et al (Hrsg) (2004) Analytical chemistry, 2. Aufl. Wiley-VCH, WeinheimGoogle Scholar
  3. Welz B, Sperling M (1997) Atomabsorptionsspektrometrie, 4. Aufl. Wiley-VCH, WeinheimCrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.FB Chemie; Division.:Analytical ChemistryUniversität MarburgMarburgDeutschland

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