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Etiketten

  • O. ColhounEmail author
Chapter
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Englischer Begriff

labels

Definition

Bedruckbarer, barcodierter Identifikationsaufkleber zur Kennzeichnung von Probenröhrchen und Patientendokumenten.

Beschreibung

Bei Druck durch das Labor-EDV-System können entweder speziell formatierte Papierbögen (z. B. DIN-A4-Etikettenbögen im Laserdrucker) oder Etiketten von der Rolle in speziellen Etikettendruckern generiert werden. Es werden Etiketten z. B. für die Identifikation von Einsendern, Patienten, Laborspezimen und Qualitätskontrollmaterialien gedruckt. Dazu ist eine systematische eindeutige Nummerierung z. B. der Einsender in den Stammdaten vorzunehmen, die auf den Etiketten als Barcode verschlüsselt und um den Einsender-Klarnamen ergänzt ausgegeben wird. Ein einfaches Etikettenkopierprogramm unterstützt den Druck von Sekundäretiketten für die Probenverteilung im Labor durch Einscannen des Primärröhrchens für den Druck. Beim Druck von Primärprobenetiketten auf Station durch die Labor-EDV aufgrund der  Online-Auftragsanforderung des Einsenders sollen neben der barcodierten Probenidentifikationsnummer auch der Name und evtl. das Geburtsdatum des Patienten in Klarschrift sowie Hinweise auf das zu benutzende Probenröhrchen und Besonderheiten der Präanalytik aufgrund der speziellen Anforderung (z. B. „5 mL Serum-Röhrchen, blaue Kappe, sofort gekühlt ins Labor bringen“) ausgedruckt werden.

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für LaboratoriumsmedizinKlinikum Frankfurt HöchstFrankfurt am MainDeutschland

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