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Psychologie pp 241-276 | Cite as

Das Problem der Wirkung

  • Wolfgang Metzger
Chapter
Part of the Wissenschaftliche Forschungsberichte book series (WIFO, volume 52)

Zusammenfassung

Die Frage dieses Kapitels ist, im Gegensatz zum Bisherigen, nicht mehr phänomenologisch. Sie erwächst gleichwohl unmittelbar aus der Antwort des vorigen Kapitels:

Welcher Art muß ein Geschehen sein, damit es ohne starre Festlegungen geordnet verlaufen kann, damit es fähig ist zur Erhaltung vorhandener, zur Wiederherstellung gestörter, zur Ausbildung neuer, oft höherer Ordnung?

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Referenzen

  1. *).
    Diese Unterscheidung wird von geisteswissenschaftlichen Verfassern z.T. anerkannt (Spranger 1930), ohne daß die Folgerungen daraus gezogen werden.Google Scholar
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    Vgl. aber dazu die Äußerungen Einsteins in Wertheimer 1945.Google Scholar
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    Beispiele für Beweisführungen von diesem Begriff aus finden sich noch in neuesten geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen (z. B. Rothacker 1953, S. 389f.).Google Scholar
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    Und zwar zunächst für den Fall statischer Gleichgewichte (W. Köhler 1927), später auch für den (biologisch und psychophysisch zweifellos wichtigeren) Fall fließend-beständiger (stationärer) Gleichgewichtszustände (Bertalanffy 1942, Seite 190 ff.; 1950; 1953).Google Scholar
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    Hume zieht zwar irgendwo einen Vergleich zwischen der Vorstellungsverknüpfung und der Anziehung physikalischer Massen, aber von einer Durchführung dieses Gedankens ist bei ihm nicht nur zufällig nichts zu finden; sie würde seiner ganzen Art zu denken widersprochen haben.Google Scholar
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    Auf die solchermaßen „zusammenführende“ Funktion des Nervensystems, die ein wesentlicher Bestandteil der gestalttheoretischen Psychophysik ist, wurde, übrigens im Rahmen eines sonst wieder unverfälscht mechanistischen Gesamtansatzes, von Scheidt (1937) unter dem Namen „Synallaxe“ aufs neue mit Nachdruck hingewiesen.Google Scholar
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    Dem würde es entsprechen, wenn man von zwei gleichzeitig erklingenden Rundfunksendungen nicht etwa ein Gemisch, sondern ein akustisches Zwischending hörte.Google Scholar
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    Übrigens ist die (longitudinale) Druckwelle nicht zu verwechseln mit der zugleich entstehenden (transversalen) Oberflächenwelle, deren Geschwindigkeit von der Oberflächenspannung abhängt und viel geringer ist.Google Scholar
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    Ein nah verwandtes Argument tritt übrigens zum erstenmal schon in Platons Phaidon auf bei der Erörterung der Frage, ob „die Seele“ als „Harmonie“ aufgefaßt werden könne.Google Scholar
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    Der Ausdruck Aufforderungscharakter wurde von englisch sprechenden Verfassern mit dem viel weniger scharfen Ausdruck „valence“ wiedergegeben, und wir finden nun diesen Ausdruck gelegentlich als „Valenz“ ins Deutsche zurückübersetzt.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1963

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Metzger
    • 1
  1. 1.Psychologischen InstitutsUniversität MünsterDeutschland

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