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Das Problem des seelisch Wirklichen

  • Wolfgang Metzger
Chapter
Part of the Wissenschaftliche Forschungsberichte book series (WIFO, volume 52)

Zusammenfassung

Von den Grundvoraussetzungen, die im überlieferten psychologischen Den ken auf Schritt und Tritt als gültig und wirksam aufzuweisen sind, versuchen wir zunächst eine der allgemeinsten in Worte zu fassen:

Das schlußfolgernde Denken ist unfehlbarer Richter über Sein und Nichtsein. Nichts unmittelbar Gegebenes darf ohne weiteres als wirklich hingenommen, alles muß erst „begründet” werden. Nur das Erklärbare ist wirklich. Was man nicht in widerspruchsfreie Aussagen fassen kann, das gibt es nicht. (Daß der Widerspruch durch Mängel der Begriffe verursacht sein könnte, steht außerhalb jeder Erörterung.)

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Referenzen

  1. Clausevitz, Vom Kriege, Skizzen zum 8. Buch: Kriegsplan, erster Abschnitt.Google Scholar
  2. Der in der Erkenntnislehre unbewanderte Leser tut gut, das folgende Kapitel zunächst zu überschlagen und am Schluß, vielleicht auch schon nach Kapitel 7, nachzuholen.Google Scholar
  3. Ein Beispiel einer solchen Voraussetzung werden wir in § 7 dieses Kapitell kennenlernen.Google Scholar
  4. Kap. 2, § 6 ff.Google Scholar
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  6. Andere Deutungen des Psychologismus s.bei Hartmann (1933), Wellek (1941), Ph. Lersch(1941).Google Scholar
  7. Sie ist es keineswegs ausschließlich; vgl. hierzu § 5 dieses Kapitels.Google Scholar
  8. Wieweit diese Forderung auch außerhalb der Psychologie gilt, wird hier nicht erörtert.Google Scholar
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  10. Diese Erweiterung des Forschungsbereichs auf das scheinbar Außerseelische ist nicht etwa, wie manche Kritiker der letzten Zeit anzunehmen scheinen, ein neues und fragwürdiges Unternehmen der Gestaltpsychologie: sie war grundsätzlich vollzogen in dem Augenblick, wo man optische Täuschungen, Farbkontrast und dgl. psychologisch zu untersuchen begann.Google Scholar
  11. Wir behaupten nicht: nur zu ihr — das wäre, angesichts der vielfachen Abhängigkeit der Wahrnehmung vom Zustand und Verhalten des Subjekts, einfach falsch (vgl. § 6 dieses Kapitels).Google Scholar
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  16. Über die „Konstanzannahme”, die in dieser Konstruktion als Voraussetzung enthalten ist, vgl. Kap. 2, § 10, Kap. 4, § 3 und Kap. 7, § 8,1.Google Scholar
  17. Daß der Inhalt des so oder so Gegebenen zu der Wirklichkeit im 1. Sinn im äußersten Gegensatz stehen kann, und daß im Bewußtsein — genau wie vom eigenen Körper und seinem Befinden — auch vom eigenen Charakter um so weniger vorhanden sein wird, je besser und je länger er schon in Ordnung ist, daran sei hier nur nebenbei erinnert.Google Scholar
  18. Am Sdiluß von § 15 dieses Kapitels.Google Scholar
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  21. Vgl. audi § 12, wo dieselbe Auffassung unter einem anderen Gesichtspunkt besprochen wird.Google Scholar
  22. Auch in den alten Auseinandersetzungen über die Göttlichkeit Christi ist diese Voraussetzung vielfach deutlich spürbar.Google Scholar
  23. Siehe § 1 dieses Kapitels.Google Scholar
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  25. Vgl. Kap. 2, § 8, 1; § 18 ff.Google Scholar
  26. Andererseits wird sie um so schwieriger mit der gerade unter Technikern und Naturwissenschaftlern verbreiteten Gruppe psychologischer Laien, die sich von der Psychologie und Erkenntnislehre der Aufklärung, in der sie groß wurden, nicht mehr losreißen können.Google Scholar
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  29. Übrigens schon der mittelalterlichen Philosophie geläufige.Google Scholar
  30. Oben § 8.Google Scholar
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  32. Ober die Bedingungen dieser Abgrenzung vgl. Kap. 3.Google Scholar
  33. Vgl. § 17 dieses Kapitels.Google Scholar
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  38. Man versuche, die in Kap. 5 behandelten Gewichtsunterschiede als solche des Wirklichkeitsgrades zu deuten.Google Scholar
  39. Wenn man besondere Fälle, wie die Erinnerung an ehemals angetroffenen Schein, beiseite läßt.Google Scholar
  40. Vgl. Kap. 6, § 12 f.Google Scholar
  41. Warum wir den eigentlichen Traum und die Wahnerlebnisse hier nicht nennen, ist zu Beginn des 3. Abschnittes dieses § gesagt.Google Scholar
  42. Vgl. die folgenden Kapitel, besonders Kap. 6, § 4, § 7 ff.Google Scholar
  43. Wenn in philosophischen Erörterungen über das Wirklichkeitserlebnis gerade der Fall des Hindernisses (Scheler 1911) eine bevorzugte Rolle spielt, so hat das wohl vor allem typologische, das Verhältnis gerade des Philosophen bzw. bestimmter Arten von Philosophen zur Wirklichkeit kennzeichnende Bedeutung.Google Scholar
  44. Zum Grundsätzlidien vgl. Kap. 2, § 11 ff.Google Scholar
  45. § 6 dieses Kapitels.Google Scholar
  46. Kap. 3, § 8.Google Scholar
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  51. Transz. Ästhetik, § 3 (Transzendentale Erörterung des Begriffs vom Raume), Schlußabschnitt.Google Scholar
  52. Vgl. § 6 dieses Kapitels.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1963

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Metzger
    • 1
  1. 1.Psychologischen InstitutsUniversität MünsterDeutschland

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