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Psychologie pp 308-337 | Cite as

Die Probleme des Werdens

  • Wolfgang Metzger
Chapter
Part of the Wissenschaftliche Forschungsberichte book series (WIFO, volume 52)

Zusammenfassung

Wir haben nun das Werkzeug und die Unterlagen in der Hand, um die Probleme des Werdens oder der Entwicklung („Genese“) einigermaßen umfassend behandeln zu können. Denn jede der bisher behandelten allgemeinen Voraussetzungen enthält bestimmte Ansätze über den Ursprungszustand und die Richtung seelischer Entwicklung. Sie sollen also unter diesem Gesichtspunkt nochmals durchgegangen werden. Wir halten uns dabei einfach an die Reihenfolge, in der sie oben aufgetreten sind, können es freilich nicht immer vermeiden, etwas schon früher Gesagtes zum zweitenmal zu sagen. (Zur leichteren Übersicht tragen die Paragraphen die Nummern der zugehörigen Kapitel.) Wenn wir von seelischer Entwicklung sprechen, so meinen wir damit nicht nur die Entwicklung im Leben des Einzelmenschen oder die Einzelentwicklung („Ontogenese“), sondern darüber hinaus nach der einen Seite die Schlüsse, die man mit mehr oder weniger Sicherheit aus dem Vergleich mit kindlicheren Völkern und auch mit den näheren und entfernteren tierischen Verwandten des Menschen auf die Stammesentwicklung („Phylogenese“) ziehen kann, und nach der anderen Seite die Gegenstandsentwicklung in der alltäglichen Wahrnehmung („Aktualgenese“) und geistigen Produktion, wie auch die Übung als Entwicklung einzelner Fertigkeiten.

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Referenzen

  1. *).
    Siehe hierzu u. a. Kapitel 2, § 8, 8.Google Scholar
  2. *).
    Über einen weiteren Faktor vgl. die folgende Seite.Google Scholar
  3. *).
    Für Täuschungen, die mit der Auszeichnung der Senkrechten zusammenhängen, gilt das Gegenteil; siehe unten § 5. Auch sonst ist die Abnahme der Täuschungsstärke mit dem Alter kein Gesetz, sondern nur eine Regel (Rausch 1952 a).Google Scholar
  4. *).
    Vgl. 2. B. auch Kap. 2, § 5.Google Scholar
  5. *).
    Gerade beim Frosch muß freilich auch mit der Möglichkeit gerechnet werden, daß er zur Wahrnehmung ruhender Gebilde von der Größe einer Fliege fähig ist, daß aber nur die ruckartigen Bewegungen dieses Tieres für ihn das Kennzeichen der Eßbarkeit sind.Google Scholar
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    Vgl. Kapitel 4, § 12.Google Scholar
  7. *).
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    Kapitel 3, § 8.Google Scholar
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    Kapitel 2, § 9, 3.Google Scholar
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  11. *).
    Vgl. auch schon § 3 dieses Kapitels.Google Scholar
  12. *).
    Kapitel 1, §§ 7, 8.Google Scholar
  13. *).
    Andeutungen siehe schon Kap. 1, § 3, und Kap. 5, § 9.Google Scholar
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    Z. B. „Über die geistl. Hochzeit“ und die Kleineren Schriften (Leipzig 1924).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1963

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Metzger
    • 1
  1. 1.Psychologischen InstitutsUniversität MünsterDeutschland

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