Advertisement

Zusammenfassung

Das römische Bürgerrecht. Der Staat wird zum Mittelpunkte aller Thätigkeit und setzt in hohem Maafse Ernst, Selbstverleugnung, ja nöthigenfalls Selbstaufopferung seiner Bürger voraus ; dafür gewährt er ihnen andererseits besondere und bedeutende Rechte. Hieraus entwickelt sich ein Bürgersinn und ein Bürgerstolz, wie ihn sonst die Weltgeschichte auch nicht entfernt kennt. „Die stolzen Worte: „civis Romanus sum“ haben vielen am Ende der Welt und mitten unter barbarischen Nationen Hülfe und Rettung gebracht“, redet Cic. (Verr. V., 57) zwar in einer späteren Zeit, wo schon das Bürgerrecht durch seine gröfsere Ausdehnung an Kraft verloren hatte. Und doch fürchtete sich, als (Apostelgescb. XXII, 25–29) Panlus den jüngeren Centurio ernst fragte: „Ist es recht bei euch, einen römischen Menschen ohne Urtheil und Recht zu geifseln?“ der davon benachrichtigte ältere Centurio, der jenen hatte binden lassen, und löste ihn am andern Tege aus den Banden.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1873

Authors and Affiliations

  • W. Kopp
    • 1
  1. 1.Gymnasiums zu Freienwalde a. O.Deutschland

Personalised recommendations