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Zusammenfassung

Die Angabe der Menge eines gemessenen Stoffes, sei er fest, flüssig oder gasförmig, kann nach Gewicht oder im Raummaß erfolgen.

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  21. Über das genannte chemische Verfahren sei im Nachtrag zum Text folgendes erwähnt: Die auf S. 116 genannte Reaktion ist die folgende, die in der analytischen Chemie allgemein für die titrimetrische Bestimmung von Jod, hier aber umgekehrt verwendet wird. Dem zu messenden Wasser wird eine wäßrige Lösung von Natriumthiosulfat Na2S2O3 (= Natriumhydrosulfit, Fixiersalz der Photographie) in bekannter Menge zugefügt. Zur Bestimmung der Konzentration in der zu messenden Wassermenge dient Jodlösung, das ist eine Lösung von Jod in wässeriger Jodkaliumlösung, da es in Wasser unlöslich ist. Das Jodkalium selbst bleibt indifferent, die Reaktion verläuft wie folgt:Google Scholar
  22. 2.
    Na2S2O3 + J2 = 2 NaJ + Na2S4O6 (Natriumtetrathionat). Die Jodlösung wird durch Zusatz von etwas Stärkekleister intensiv blau gefärbt; bei Zufügung der Jodlösung zu der zu untersuchenden Natriumthiosulfatlosung verschwindet die Blaufärbung so lange, wie Thiosulfat für obengenannte Reaktion verfügbar ist. Sobald die Blaufärbung bleibt, ist überschüssiges Jod vorhanden.Google Scholar
  23. Nach dem Molekulargewichte bindet 127 g Jod 248 g Na2S2O3 + 5 H2O. Man verwendet am besten 1/10 normale Jodlösung; 12,7 g Jod, trocken und rein, werden mit 20 g KJ zu 1 1 Lösung in Wasser gelöst; jeder Liter, der zur Beibehaltung der Blaufärbung nötig ist, bedeutet 24,8 g Thiosulfat in der untersuchten Wasserprobe. — In der Apotheke käufliche Jodlösung muß eventuell durch Kaliumbichromat auf Zusammensetzung geprüft werden.Google Scholar
  24. Dieses Verfahren wird in der Brauindustrie allgemein als genauestes Mittel zur Ausmessung von Gefäßinhalten benutzt (Mitteilung des Herrn Dr. E. Glimm).Google Scholar
  25. Man kann auch statt des Salzes einen Farbstoff zusetzen. Die Konzentration nach erfolgter Beimengung zu der zu messenden Wassermenge wird bestimmt, indem man eine Probe der ursprünglichen Farblösung auf gleiche Farbintensität verdünnt, was mit dem Auge in kolorimetrischen Gefäßen (aus Apparatehandlungen zu beziehen) zu beurteilen ist. Als Farbstoff dient am besten Fluoreszein, das noch in Verdünnungen von 1:100000 bis 1:1000000 quantitativ genau zu erkennen ist. In nicht farblosem Wasser wird Eosin besser zu erkennen sein, von dem man aber mehr braucht. Genauigkeit 1,5% mit Eosin-lösung 1:1000. Vgl. Zeitschr. f. d. ges. Wasserwirtschaft 1913, S. 259; Ges. Ing. 1913, S. 884.Google Scholar
  26. Wegen der großen praktischen Wichtigkeit einer Meßmethode für große Wassermengen, die überdies gar keine Stauung und damit verbundene Änderung der Förderhöhe verlangt, werden vorstehende Notizen noch nachgetragen.Google Scholar
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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1914

Authors and Affiliations

  • A. Gramberg

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