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Die Erzeugung und Weiterverarbeitung der Öle und Fette im allgemeinen

  • Gustav Hefter
Chapter

Zusammenfassung

Die Gewinnung und Benutzung der lin Pflanzen- und Tierreiche vorkommenden Öle und Fette reicht bis in die ältesten Zeiten zurück. Nicht nur das beim Braten des Fleisches von selbst ausschmelzende Fett, sondern auch das aus ölreichen Früchten und Samen durch Auspressen erhaltene Öl ist sicher schon in den frühesten Geschichtsepochen bekannt gewesen und scheinen diese Produkte außer zu Nahrungszwecken auch als Medikamente und Beleuchtungsstoffe gebraucht worden zu sein.

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Literatur

  1. 1).
    Über die Geschichte der in den Ölfabriken verwendeten Maschinen wird im folgenden Kapitel das Wichtigste gesagt. Auch sind im 2. Bande bei den Einzel-besprechungen der verschiedenen Ole und Fette überall geschichtliche Notizen bei-gegeben.Google Scholar
  2. 1).
    Das Pressen wird in den Ölfabriken auch noch häufig „Schlagen“ genannt, welche Bezeichnung von der alten Keil- oder Schlagpresse herrührt. Der viel-gebrauchte Ausdruck „Olmühle” für Ölfabriken verdankt seine Entstehung der großen.Ähnlichkeit gewisser Abteilungen der Ölfabriken mit Mahlmühlen.Google Scholar
  3. 1).
    Der bisweilen gebrauchte Ausdruck „Samenöle“ besagt, daß die Öle aus Ölsämereien, nicht aus Ölfrüchten (Olivenöl) gewonnen wurden.Google Scholar
  4. 4).
    D. R. P. Nr. 32705.Google Scholar
  5. 2).
    Chem. Ztg., 1885, S. 1520.Google Scholar
  6. 3).
    Zeitschr. f. angew. Chemie, 1890, S. 42.Google Scholar
  7. 4).
    Chem. Ztg., 1892, S. 590.Google Scholar
  8. 1).
    Aus „Nieftiannoje Dielo“ durch Seifensiederztg., Augsburg 1903, S. 273.Google Scholar
  9. 1).
    Die mitunter auftauchenden Gerüchte von „verseifbaren Mineralölen“ er-klären sich zum Teil dadurch, daß die beim Raffinieren der Mineralöle in die Raffinierlauge übergehenden Naphthensäuren in manchen Fabriken versuchsweise abgeschieden und als,,verseifbares Mineralöl” ausgeboten werden. Diese Naphthen¬säuren geben, mit Natronlauge abgesättigt, tatsächlich seifenartige, allerdings recht unansehnliche Produkte von unangenehmem Geruch. Weiters hat man häufig Ver¬suche, flüssige Kohlenwasserstoffe normalen Natron- oder Kaliseifen zu inkorpo¬rieren, mit dem fälschlichen Ausdruck „Verseifbarmachen“ belegt. Bei diesem Ver¬mischen von Alkaliseifen mit Benzin, Petroleum usw. wirken die Erdöle lediglich als Füllmittel und erfahren in chemischer Hinsicht gar keine Veränderung. Über diese meist unter dem Namen Petroleumseifen auf den Markt gebrachten Fabrikate wird im 4. Band gesprochen werden.Google Scholar
  10. 1).
    Die diesbezüglichen Angaben weichen ziemlich voneinander ab. Siehe König, Chemie d. Nahrungs- u. Genußmittel, 4. Aufl., Berlin 1904, S. 374–411.Google Scholar
  11. 1).
    Die geschichtliche Entwicklung der einzelnen Industriezweige und deren wirtschaftliche Bedeutung erfahren bei den betreffenden Kapiteln im 3. und 4. Bande eine ausführliche Darstellung.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1906

Authors and Affiliations

  • Gustav Hefter
    • 1
  1. 1.Aktiengesellschaft zu Fabrikation vegetabilischer Öle in TriestTriestÖsterreich

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