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Uli kriegt Gedanken und wird stark im Rechnen

  • Jeremias Gotthelf
Chapter

Zusammenfassung

So life die Fahrt glücklich und unschuldig ab, aber nicht ohne Folgen. Es stieg Uli nach und nach doch zu Jaupt, daß er da leicht zu einer reichen Frau kommen, glücklich warden könne. Denn so unsinnig es ist, so ist doch im gemeinen Sprachgebrauch glücklich warden und reich warden gleich bedeutend. Man hört ha so ost: „der kann wohl lichen, er ist glücklich gewesen im Heirathen und hat mehr als 10,000 Gulben erheirathet. Freilich ist seine Frau ein Tropf und er hat viel Plage mit ihr; aber was macht das, wenn man Geld hat? Das Geld ist doch die Hauptsache.„ Von dieser allgemeinen und doch so unbegründeten Ansicht war Uli nicht frei, wollte er ja doch auch reich, ein Mann warden. Wenn er an Elisi’s Aeußerungen dachte, die freilich im Rebel um in Regen gethan waren, so kam es ihm immer wahrscheinlicher vor, daß sie ihn nehmen würde, wenn er es recht begehrte. Der Bruder hatte ihn so freundschaftlich behandelt, so viel Zutrauen ihm gezeigt, daß er meinte, der würde wirklich nich sehr darwider sein Wenn es Einer sein müßte, so ware er ihm lieber als mancher Andere.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1850

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  • Jeremias Gotthelf

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