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Es erwacht ein Meister, es spukt in einem Knechte

  • Jeremias Gotthelf
Chapter

Zusammenfassung

Es lag eine dunkle Nacht über der Erde; noch dunkler war der Ort, wo eine Stimme gedämpft zu wiederholten Malen „Johannes“ rief. Es war ein kleines Stübchen in einem großen Bauernhause; aus dem großen Bette, welches fast den ganzen Hintergrund füllte, kam die Stimme. In demselben lag eine Bäurin sammt ihrem Manne, und diesem rief die Frau: „Was willst, was giebt’s?“ „Du wirst auf müssen und füttern. Es hat schon halb füns geschlagen und der Uli ist erst nach zwei Uhr heimgekommen und noch die Treppe herabgefallen, als er in seine Kammer wollte. Es dünkte mich, du solltest erwachen, so hat er eine Lärm verführt. Er ist betrunken gewesen und wird jetzt nicht auf mögen, und es ist mir auch lieber, er gehe so sturm mit dem Licht nicht in den Stall.“ „Es ist ein Elend heut zu Tage mit den Diensten, sagte der Bauer, während er Licht machte und sich anzog, man kann sie fast nicht bekommen, kann ihnen nicht Lohn genug geben, und zuletzt sollte man Alles selbst machen und zu keiner Sache nichts sagen.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1850

Authors and Affiliations

  • Jeremias Gotthelf

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