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Zusammenfassung

Die seit einiger Zeit erkennbare Verschiebung des Akzents von der „Röntgenmorphologie“ der Staublungenerkrankungen auf die Funktion des bronchopulmonalen Systems ist eine natürliche Folge der fast sprunghaften Entwicklung der Lungenfunktions-Diagnostik. Mit dem Einsatz aller funktionsanalytischen Techniken in die klinische Problematik der Pneumokoniosen haben wir mehr und mehr erfahren müssen, daß der Begriff der Staublungenerkrankung äußerst vielschichtig und komplex ist und daß ihm eine oft gepflegte Identifizierung mit der Silikose keineswegs gerecht wird. Berücksichtigen wir die neueren Untersuchungsergebnisse, wonach funktionelle Ausfallserscheinungen bei Staubexponierten einerseits durch röntgenologisch sichtbare silikotische Veränderungen, zum anderen auch durch nicht silikosebedingte und röntgenologisch nicht sichtbare, gewissermaßen unspezifische Staubschäden wie Bronchitis, Emphysem, verursacht werden können, so ist es nicht verwunderlich, daß eine Parallelität zwischen dem Grad der röntgenologischen Veränderungen und dem Ausmaß der Funktionsbeeinträchtigung nicht selten fehlt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1965

Authors and Affiliations

  • G. Worth
    • 1
  1. 1.Krankenhauses BethanienMoersDeutschland

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