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Probleme der gesetzlichen Unfallversicherung im Rahmen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft

  • E. Wickenhagen
Chapter
Part of the Hefte zur Unfallheilkunde book series (HU)

Zusammenfassung

Die Zeit, in der wir uns damit begnügen konnten, uns nur mit unserer innerstaatlichen Gesetzgebung und Entwicklung auf dem Gebiete der sozialen Sicherheit zu befassen, ist vorbei. In der Bundesrepublik sind heute rund 900000 ausländische Gastarbeitnehmer tätig, und zahlreiche Deutsche arbeiten, vor allem im Rahmen der Entwicklungshilfe, im Ausland; mit vielen Ländern verbinden uns Sozialversicherungsabkommen. Der deutsche Arzt behandelt Inländer und Ausländer auch dann, wenn sie einen Leistungsanspruch gegen einen ausländischen Versicherungsträger haben und die deutschen Träger, in der Regel die Krankenkassen, nur Aushilfe leisten. Eine besondere Rolle spielt vor allem die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, die durch den Vertrag von Rom vom 25. 3. 1957 begründet worden ist und die, gefördert durch ihre Institutionen in Brüssel, einen immer stärkeren Einfluß auf alle von ihr erfaßten Bereiche nimmt Sie wirkt selbst da, wo der Vertrag von Rom eine unmittelbare Einwirkung nicht vorsieht. Die EWG entfaltet eine eigene Dynamik, politisch, wirtschaftlich und verwaltungsmäßig. Auch auf sozialem Gebiet sind Bestrebungen im Gange, die wir aufmerksam verfolgen müssen; denn sie können eine Veränderung unseres Systems der Sozialversicherung zur Folge haben1.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1965

Authors and Affiliations

  • E. Wickenhagen
    • 1
  1. 1.Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften e.V.BonnDeutschland

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