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Pathologische Befunde bei ärztlichen Notfallmaßnahmen

  • G. Dotzauer
Chapter
Part of the Hefte zur Unfallheilkunde book series (HU)

Zusammenfassung

Bei der Bergung und dem Transport von Verletzten, nach Eingriffen während der Bewußtlosigkeit oder bei Maßnahmen zur Erkennung und Lokalisation von Verletzungen ist der Arzt unter Umständen gezwungen, in kürzester Zeit — vielleicht sogar ohne zureichendes Instrumentarium bzw. Hilfspersonen — tätig zu werden. Soweit gewisse pathologisch-anatomische Befunde häufiger vorkommen, möchte ich sie ansprechen. Die gefürchtete Fettembolie kann nicht nur unter dem Unfallgeschehen selbst entstehen, sondern unter Umständen auch durch die Art des Transports bzw. die ersten ärztlichen Handlungen, wie z. B. eine Untersuchung, eine Schienung oder Einrichtung. Nicht jede Transportmaßnahme ist für ein verletztes Glied optimal, besonders wenn der Verletzte bewußtlos ist und sich nicht äußern kann. In Schüben kann Fett embolisch in den kleinen oder großen Kreislauf verschleppt werden, d. h. beim Unfall, aber auch bei der ärztlichen Versorgung. Die Fettembolie wird — nicht nur nach Brüchen von Röhrenknochen — besonders häufig bei älteren Menschen festgestellt, sondern auch nach Rippenbrüchen, worauf Breitenecker auf dem letzten Kongreß für Thoraxchirurgie in Wien hingewiesen hat. Gleiches gilt übrigens für Quetschungen von Fettgewebe oder ein Decollement.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1965

Authors and Affiliations

  • G. Dotzauer
    • 1
  1. 1.Gerichtsmedizinisches Institut der UniversitätKölnDeutschland

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