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Zusammenfassung

Unter Mühlen sollen hier nur diejenigen mechanischen Zerkleinerungs-einrichtungen verstanden werden, die ein Erzeugnis von überwiegend mehlartigem Charakter liefern. Zwar ist aus dem vorhergehenden Abschnitt zu ersehen, daß manche der dort beschriebenen und als Feinschroter benannten Maschinen die Bezeichnung „Mühlen“ tragen, wie z. B. die Schlagkreuzmühle und ihre Abarten, doch ist das Produkt, das sie ihrer schlagenden, klopfenden, schleudernden und scherenden — immer aber nur verhältnismäßig kurz andauernden — Wirkungsweise zufolge hervorzubringen vermögen, von ausgesprochen grießiger Beschaffenheit und nicht als das anzusehen, was man im gewöhnlichen Sprachgebrauch als Mehl bezeichnet. Urn dieses zu erzeugen, bedarf es entweder 1. einer lange fortgesetzten Bearbeitung des Gutes durch Schlag und Stoß in mörserähnlichen Gefäßen, oder 2. einer Bearbeitung durch die reibende Wirkung an sich schwerer, oder durch Zuhilfenahme mechanischer Mittel (Fliehkraft, Schraubenpressung, Federspannung) schwer gemachter Mahlkörper, oder endlich 3. einer Kombination beider Angriffsweisen.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1918

Authors and Affiliations

  • Carl Naske

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