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Einleitung

  • M. van Oordt
Chapter
Part of the Enzyklopaedie der Klinischen Medizin book series (EKM)

Zusammenfassung

Ein Widerspruch liegt streng genommen in dem Begriff „Klimatotherapie in der inneren Medizin“. Will doch vor allem die Klimatotherapie unter den physikalischen Anwendungen in der Therapie von der Hände und der Medikamente Arbeit absehen um ubiquitäre tellurische und atmosphärische Eigenschaften in eine solche Konstellation zum Funktionsgetriebe im erkrankten Organismus zu bringen, daß er ohne weitere Eingriffe dazu befähigt wird, die Harmonie mit den Lebensbedingungen, denen er zeitlebens zwangsweise oder in freiwilliger Wahl unterworfen ist, wiederherzustellen. Die durch die Klimatotherapie angebahnten Reaktionen spielen sich auch da, wo chirurgische Erkrankungen unter ihren Einfluß gebracht werden, als unmittelbare und als reflektorisch ausgelöste biochemische und funktionelle Vorgänge ab. Der Heilungsvorgang wird in diesem Sinne ein natürlicher, fast in erstrebtem Gegensatz zu experimentell deduzierten Eingriffen der Chirurgie und auch der Pharmakotherapie. Obgleich beide bei den Klimakuren nicht immer vermeidbar sind, soll doch der beherrschende Faktor die besondere Eigenart des Klimas und seine abgestufte Verwendung nach der beabsichtigten Wirkung hin bleiben.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1920

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  • M. van Oordt

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