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Physiologische Untersuchungen mit Hilfe chemischer Methoden

  • Emil Abderhalden
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Zusammenfassung

Beim chemischen Arbeiten sind bestimmte Grundregeln zu beachten. Wohl die wichtigste ist: unbedingte Sauberkeit Es bezieht sich dies nicht nur auf die Anwendung der einzelnen Gefäße und Apparate, sondern auch auf den gesamten Arbeitsplatz. Ohne peinliche Sauberkeit wird man nie gute Resultate erlangen. Weitere wichtige Grundregeln sind: Gewissenhaftigkeit und Ausdauer. Mißlingt ein Versuch, dann wiederhole man ihn mit größter Gründlichkeit, bis er zu einem guten Ende führt. Niemals bleibe man auf halbem Wege stehen und tröste sich damit, daß der Versuch ja hätte gelingen müssen, wenn man alle Regeln beachtet hätte. Ein Mißerfolg bedeutet nur dann einen Zeitverlust, wenn keine Lehren aus ihm gezogen werden. Geht man den Fehlern auf den Grund, dann wird man viel lernen und für das weitere Arbeiten wichtige Lehren ziehen. Man sei gewissenhaft gegen sich selbst und suche keinen begangenen Fehler zu vertuschen. Vor allem strebe man auch eine gute Ausbeute an.

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Aufzeichnungen

  1. 1).
    Eisenhaltige Lösungen sind gefärbt.Google Scholar
  2. 1).
    Diese bereitet man sich nach Fresenius, wie folgt: 10,04 Gramm blankgeputzter, dünner, weicher Eisendraht entsprechend 10 Gramm reinem Eisen, werden in einem schiefliegenden langhalsigen Kolben in Salzsäure gelöst. Die Lösung wird mit chlorsaurem Kali oxydiert und der Überschuß an Chlor durch gelindes Kochen vollständig entfernt. Nun wird die Lösung in einem Maßkolben genau auf 1 Liter verdünnt.Google Scholar
  3. 1).
    Sind reichlich Erdalkaliphosphate vorhanden, dann bleibt der Niederschlag bestehen In diesem Falle muß man die Reaktion mit Hilfe von Lackmuspapier kontrollieren.Google Scholar
  4. 1).
    Gramm Phenolphthalein in 100 Gramm verdünnten Weingeistes gelöst.Google Scholar
  5. 1).
    Die Vorschriften zur Darstellung der Kohlehydratsäuren und des Alkohols Sorbit sind den Angaben Emil Fischers entnommen.Google Scholar
  6. 1).
    Man kann ferner als weiteren Schutz das Quecksilber noch mit einer Paraffinschicht bedecken.Google Scholar
  7. 1).
    Nach Neuberg-Marx.Google Scholar
  8. 1).
    Nach Neuberg-Wohlgemuth.Google Scholar
  9. 1).
    Nach F Guth.Google Scholar
  10. 1).
    An Stelle von Hanfsamen können auch andere Samenarten, z B Baumwolle-, Kürbis-, Sonnenblumensamen, verwendet werden.Google Scholar
  11. 1).
    Hat man zu stark eingedampft, so daß der Rückstand ganz fest wird, dann stößt die Veresterung oft auf Schwierigkeiten Man muß in diesem Falle den Rückstand auf dem Wasserbad in möglichst wenig Wasser lösen und nochmals unter vermindertem Druck bis zur Sirupkonsistenz eindampfen.Google Scholar
  12. 1).
    Verfügt man über eine Zentrifuge, deren (Gefäße einen genügend großen Inhalt haben, dann wird der Bariunisulfatniederschlag abgeschleudert.Google Scholar
  13. 1).
    In gleicher Weise; lassen sich andere Aminosäuren aus den entsprechenden Fettsäuren durch Überführung in a-Bromfettsäuren mit nachfolgender Aminierung erhalten.Google Scholar
  14. 1).
    Käufliches dl-Alanin Kahlbaum, oder man stellt es sieh aus d-Alanin dar, indem man dieses mit etwa der doppelten Gewichtsmenge reinen, unkristallisierten Barytes und 4 Volumina Wasser in einem Porzellanbecher im Autoklaven 5 Stunden unter Druck auf 140° erwärmt. Dann wird der Baryt quantitativ mit Schwefelsäure entfernt, vom Bariumsulfat abfiltriert und eingedampft. Man überzeuge sich schon vor der Verarbeitung der gesamten Masse durch die optische Untersuchung einer Probe, ob die Razemisierung beendigt ist.Google Scholar
  15. 1).
    Zu beziehen vom Institut für Gärungsgewerbe, Berlin N9 Seestraße.Google Scholar
  16. 1).
    Iu der gleichen Weise kann man auch andere Aminosäuren, z B. dl-Lezin (Wohlgemuth) in die in der Natur nicht vorkommende optisch-aktive Komponente überführen.Google Scholar
  17. 1).
    Nicht alle stickstoffhaltigen Verbindungen geben unter den erwähnten Bedingungen ihren Stickstoff in Form von Ammoniak ab, so z B. Nitrokörper nicht. Alle biologisch in Betracht kommenden Verbindungen lassen sich jedoch, nach Kjeldahl auf Stickstoff analysieren.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1919

Authors and Affiliations

  • Emil Abderhalden
    • 1
  1. 1.Universität Zu Halle A. SDeutschland

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