Advertisement

Erblichkeit, Heredität

  • N. Ph. Tendeloo
Chapter

Zusammenfassung

Vererbung kommt sowohl bei ein- wie bei mehrzelligen Pflanzen und Tieren vor, sowohl bei ungeschlechtlicher wie bei geschlechtlicher Fortpflanzung. Wir beschränken uns auf letztere. Die befruchtete Eizelle (Zygote), die aus der Vereinigung der elterlichen Keimzellen (Gameten) entsteht, stellt die vollständige Anlage des Individuums dar, sei es auch nicht das Individuum in mikroskopischen Dimensionen, wie man früher glaubte. Vererbung bedeutet die Übertragung einer Eigenschaft von einem Elter auf die Frucht, oder allgemeiner: von einer Mutterzeile auf die Tochterzelle. Wir nennen eine solche Eigenschaft ererbt seitens der Tochterzelle, vererbt seitens der Mutterzelle. Erblich nennen wir eine wiederholt vererbte Eigenschaft.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

12. Kapitel

  1. Gregor Mendel, Versuche über Pflanzenhybriden. OstwaldsGoogle Scholar
  2. Klassiker der exakten Wiss. Nr. 121, Leipzig.Google Scholar
  3. Baumgarten, H. a. P. I.Google Scholar
  4. Le Gendre, P. g. I.Google Scholar
  5. Bateson, Mendels principles of heredity. Cambridge 1913.Google Scholar
  6. Johannsen, 812Google Scholar
  7. Elemente der exakten Erblichkeitslehre. Jena 1909 und Die Naturwissenschaften 1918 Nr. 11.Google Scholar
  8. R. Goldschmidt, Einführung in die Vererbungswissenschaft. Leipzig 1913.Google Scholar
  9. E. Baur, Einf. in die exper. Vererbungslehre. Berlin 1914.Google Scholar
  10. L. Plate, Vererbungslehre. Leipzig 1913.Google Scholar
  11. Yves Delage, L’hérédité. Paris 1903.Google Scholar
  12. Aug. Weismann, Die Selektionstheorie. Jena 1909.Google Scholar
  13. O. Hertwig, Der Kampf um Kernfragen der Entwickelungs-und Vererbungslehre. Jena 1909.Google Scholar
  14. E. B. Wilson, The cell in development and inheritance. New York 1904.Google Scholar
  15. Hunt Morgan, Exper. zoology. New York 1907.Google Scholar
  16. F. Kraus, Krankheiten und Ehe, herausgeg. von Senator und Kaminer. München 1917.Google Scholar
  17. Orth, ibid.Google Scholar
  18. R. Semon, Das Problem der Vererbung erworbener Eigenschaften. Leipzig 1912 und in Fortschr. d. naturwiss. Forschung Bd. 2, 1910, Berlin u. Wien.Google Scholar
  19. O. Rubbrecht, L’origine du type familial de la Maison de Habsburg. Bruxelles (G. van Oest et Cie.) 1910.Google Scholar
  20. V. Haecker, Die Erblichkeit im Mannesstamm. Jena 1917.Google Scholar
  21. Martius, Konstitution und Vererbung. Berlin 1914.Google Scholar
  22. Weinberg, B. k. W. 1912 Nr. 14 u. 15. M. m. W. 1906 Nr. 30 und Zeitschr. f. Rassenhygiene.Google Scholar
  23. O. Renner (über Mutation und Bastarde), Die Naturwissenschaften 1918 Nr. 4 u. 5.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1919

Authors and Affiliations

  • N. Ph. Tendeloo
    • 1
  1. 1.Reichsuniversität LeidenDeutschland

Personalised recommendations