Advertisement

Zusammenfassung

Die Glührohrzündung wird heute nicht mehr ausgeführt; bei Benzinmotoren wird wegen der Feuergefährlichkeit, des Benzines von Überwachungsbehörden und Versicherungsgesellschaften die offene Flamme nicht mehr geduldet. Das Glührohr (Abb. 81) ist ein einseitig offenes Röhrchen, 5 bis 10 mm weit, 50 bis 80 mm lang, aus Porzellan, mit einem mittels Asbest eingedichteten Messingring am offenen Ende. Mit letzterem wird es durch einen Überwürfflansch gegen den Zylinderkopf gepreßt. An einer bestimmten Stelle wird es durch eine Bunsenflamme erhitzt. Der Vorgang beim Zünden ist folgender: Vom Ausströmhub herrührend, sind im Glührohr Abgasreste zurückgeblieben. Beim Kompressionshub werden diese mitverdichtet, so daß das frische Gasluftgemiseh allmählich sich der Glühzone nähert. In dem Augenblick, wo das Gemisch letztere erreicht, erfolgt die Zündung. Die Glühzone muß also durch entsprechende Stellung der Bunsenflamme so ausprobiert werden, daß die Zündung kurz vor der Totlage des Kolbens stattfindet.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1920

Authors and Affiliations

  • Franz Seufert
    • 1
  1. 1.z. Zt. Oberingenieur der „Wärmestelle Düsseldorf“Deutschland

Personalised recommendations