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Investitionskontrolle Bei Delegation von Investitionsaufgaben: Der Zwei-Personen-Fall

  • Michael Spielberger
Chapter
Part of the Physica-Schriften zur Betriebswirtschaft book series (PHYSICA-SCHRIFT, volume 9)

Zusammenfassung

Der Ein-Personen-Fall geht von der Annahme aus, die gesamte betriebliche Investitionspolitik (einschließlich der Investitionskontrolle) liege in den Händen einer Person, die im Zeitpunkt ihrer Investitionsentscheidung unsichere Erwartungen darüber hat, welche Konsequenzen sich bei Verwirklichung der erwogenen Maßnahmen einstellen (Investitionsentscheidung bei unsicheren Erwartung en). (Eigen-) Kontrollen, die während der Nutzungsphase des Investitionsprozesses durchgeführt werden, sollen die Erwartungen über die künftigen Konsequenzen der Investitionsmaßnahmen aktualisieren und somit die Grundlage für Anpassungsmaßnahmen bilden, mit denen der (teilweise) realisierte Investitionsprozeß gesteuert wird.

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Literatur

  1. 1).
    Vgl. Laux (1974a, S.433f., 1979a, S.249).Google Scholar
  2. 1).
    Zur Begründung dieser Eingrenzung der Problemstellung vgl. S028f.Google Scholar
  3. 1).
    Vgl. Laux (1979a, S.249f.).Google Scholar
  4. 1).
    Zu den Annahmen des Falles E vgl. S.242f.Google Scholar
  5. 1).
    Zu derartigen Richtigkeitskontrollen vgl. Mayntz (1973, S.100), Osterloh (1974, S.165).Google Scholar
  6. 1).
    Vgl. hierzu Laux (1979a, S.157f.).Google Scholar
  7. 1).
    Die Instanz besitzt im allgemeinen weitere Möglichkeiten des korrigierenden Eingreifens. Sie kann z.B. erwägen, den Entscheidungsträger anzuweisen, weitere Prognoseindikatoren zu beobachten und eine neue Umweltprognose zu erstellen.Google Scholar
  8. 2).
    Die Entscheidungen über die Nutzung der Investition (die Anpassungsentscheidungen) sind erst in den Folgezeitpunkten definitiv festzulegen.Google Scholar
  9. 1).
    Vgl. S.154. (XIII. 12) beschriebene Größe ist identisch mit E in (XIII.6).Google Scholar
  10. 1).
    Diese Rückschlußmöglichkeiten werden in Kap. XIV ausführlich dargestellt.Google Scholar
  11. 2).
    Zu den Annahmen des Falles F vgl. S.243f.Google Scholar
  12. 1).
    Vgl. hierzu Laux (1979a, S.19).Google Scholar
  13. 2).
  14. 1).
    Zur Abgrenzung von ‘Fehlentscheidung’ und ‘Fehlverhalten’ vgl. S.236ff.Google Scholar
  15. 1).
    Vgl. s.17ff.Google Scholar
  16. 2).
    Zum folgenden vgl. auch S.25.Google Scholar
  17. 1).
    Vgl. auch S.26.Google Scholar
  18. 2).
    Vgl. Hax (1965, S.204f.).Google Scholar
  19. 1).
    Vgl. S.45f.Google Scholar
  20. 1).
    Zur Problematik ergebnisorientierter Soll-Ist-Vergleiche bei unsicheren Erwartungen vgl. insbes. Laux (1979a, S.252–260).Google Scholar
  21. 2).
    Vgl. zu den im folgendenlgenden diskutierten Soll-Größen Lüder (1969), Saatmann (1970), Atkinson (1978), Laux (1979a).Google Scholar
  22. 1).
    Die Wahrscheinlichkeiten der als möglich erachteten Ergebnisse sind auf der Abzisse kumulativ aufgetragen.Google Scholar
  23. 1).
    Vgl. zu dieser Manipulationsmöglichkeit auch Saatmann (1970, S.121f.).Google Scholar
  24. 2).
    Vgl. zur Problematik dieser Sollgröße auch Laux (1979a, S.255ff.).Google Scholar
  25. 1).
    Dies kann daran liegen, daß vollkommene Informationen, die einen sicheren Rückschluß zulassen, nicht beschaffbar sind oder die Beschaffung solcher Informationen mit unvertretbar hohen Kosten verbunden ist.Google Scholar
  26. 2).
    Die bedingten Abweichungen ergeben sich, indem von dem mit der gewählten Investitionsalternative A im Zustand s (s=1,2,...,s) erzielbaren Ergebnis e jenes Ergebnis subtrahiert wird, dai im entsprechenden Zustand maximal erreichbar ist.Google Scholar
  27. 1).
    a kennzeichnet dabei die vom Entscheidungsträger realisierte Investitionsalternative A*a. Vgl. S.282.Google Scholar
  28. 2).
    Vgl. hierzu Laux (1979a, S.34f., 253f., 255).Google Scholar
  29. 1).
    Vgl. hierzu auch Fn 2 auf S.289.Google Scholar
  30. 2).
    Die Instanz legt ja ihrer fiktiven (Soll-) Entscheidung den Informations-stand des Entscheidungsträgers zugrunde.Google Scholar
  31. 3).
    Zur Kontrolle des Informationsstandes genügt es im allgemeinen nicht, den Entscheidungsträger über dessen Informationen zu befragen. Hat der Entscheidungsträger die Ziele der Instanz verletzt und/oder befürchet er, daß sein Wahrscheinlichkeitsurteil aus der Sicht der Instanz inadäquat ist, so wird er seinen wahren Informationsstand der Instanz nicht offenlegen. Vgl. hierzu S.335ff.Google Scholar
  32. 1).
    Dies wäre nur bei Existenz einer dominanten Strategie der Fall; dann wäre das Entscheidungsproblem jedoch trivial und brauchte nicht delegiert werden.Google Scholar
  33. 2).
    Dies gilt sowohl für eine Abweichung vom maximal erreichbaren Ergebnis als auch vom (fiktiven) Ist-Ergebnis der Instanz bei Eigenentscheidung.Google Scholar
  34. 1).
    Vgl. S.286.Google Scholar
  35. 2).
    Vgl. auch Laux (1979a, S.260).Google Scholar
  36. 1).
    Vgl. Laux (1979a, S.260).Google Scholar
  37. 2).
    Vgl. hierzu ausführlich S.302ff.Google Scholar
  38. 1).
    Die Beträge von AE und AE(min) sind stets nicht-positiv.Google Scholar
  39. 1).
    Diese Aussage bezieht sich lediglich auf den Inhalt der Kontrolle (auf den Beurteilungsmaßstab der Instanz). Selbstverständlich kann die Kontrolle selbst wegen ihrer psychologischen Wirkung auf den Entscheidungsträger (z.B. Demotivation) zu nachteiligen Verhaltenswirkungen führen. Das Beurteilungskriterium der Instanz bietet zumindest aber keinen Anreiz für ein Fehlverhalten des Entscheidungsträgers.Google Scholar
  40. 1).
    Vgl. hierzu auch Laux (1979a, S.261).Google Scholar
  41. 1).
    Vgl. Laux (1979a, S.282f.).Google Scholar
  42. 1).
    Ist diese Annahme nicht erfüllt, so kann die folgende Analyse in bedingter Form für jede Investitionsalternative durchgeführt werden, deren Realisation der Kontrollinstanz als möglich erscheint.Google Scholar
  43. 1).
    Vgl. hierzu auch S.334f.Google Scholar
  44. 1).
    Zur planungsorientierten Kontrolle der Informationsstruktur vgl. S.337f.Google Scholar
  45. 1).
    Zur Herleitung vgl. de Finetti (1962, 1965), Fishburn et al. (1968), Staël von Holstein (1970, S.202f.).Google Scholar
  46. 1).
    Vgl. Staël von Holstein (1970, S.202).Google Scholar
  47. 1).
    Vgl. die hierzu analogen Ausführungen auf S.162ff.Google Scholar
  48. 1).
    Zu den Annahmen des Falles F vgl. S.243f.Google Scholar
  49. 2).
    Zur planungsorientierten Kontrolle von EntScheidungsprozessen vgl. Laux (1979a, S.261–268), Sieben/Bretzke/Raulwing (1976), Knolmayer (1981).Google Scholar
  50. 1).
    Die Dokumentation der im Planungsmodell nicht erfaßten Aktionsmöglichkeiten ist auch im Hinblick auf spätere Planrevisionen sinnvoll; vgl. S.232.Google Scholar
  51. 2).
    Vgl. hierzu auch Sieben/Bretzke/Raulwing (1976, S.189), Laux (1979a, S.263).Google Scholar
  52. 1).
    Vgl. Sieben/Bretzke/Raulwing (1976, S.196).Google Scholar
  53. 1).
    Vgl. S.106f.Google Scholar
  54. 2).
    Vgl. S.107.Google Scholar
  55. 1).
    Zu Möglichkeiten der Vereinfachung des Zustandsbaumes vgl. Laux (1982. S.324ff.).Google Scholar
  56. 2).
    Vgl. z.B. Bretzke (1974, 1975), Hagest/Kellinghaus (1977), Fischer (1978), Haedrich et al. (1979), Rückle (1981), Knolmayer (1981).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1983

Authors and Affiliations

  • Michael Spielberger

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