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Strategische Kernprobleme beim Generationenwechsel

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Zusammenfassung

Die Sicherung des Unternehmungserfolges in der Unternehmungsentwicklung bildet die zentrale Aufgabe einer jeden Unternehmungsführung. Diese wird in Familienunternehmungen besonders schwierig, sofern sie im Zusammenhang mit einem Generationenwechsel zu lösen ist. Viele Beispiele zeigen, daß gerade der Generationenwechsel in Familienunternehmungen eine erhebliche Unternehmungskrise auslösen kann [1], Die nachfolgenden Ausführungen befassen sich daher mit dem strategischen Kernproblem des Generationenwechsels und den möglichen Lösungsansätzen für dieses Problem bei unterschiedlichen Nachfolgesituationen. Der Praxisbezug zum Thema ergibt sich dabei zum einen aus einer seit vielen Jahren bestehenden intensiven Verbindung zum Hause Haniel, insbesondere zu Hans-Georg Willers, der diese Familiengesellschaft über mehr als ein Jahrzehnt als Vorstandsvorsitzender maßgeblich geprägt hat. Langjährige eigene Erfahrungen als Aufsichtsratsvorsitzender von Familiengesellschaften und auch als Mitglied des Beirates einer Familienstiftung sollen zum anderen helfen, den Praxisbezug zu sichern. Die theoretische Fundierung beruht auf Führungskonzepten, die von Knut Bleicher in Gießen und vor allem in St. Gallen maßgeblich geprägt worden sind.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1997

Authors and Affiliations

  • D. Hahn

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