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Struktur und Dynamik der strategischen Unternehmungsführung

  • H. H. Hinterhuber

Zusammenfassung

Die Person oder die Gruppe von Personen, die die langfristige Ausrichtung einer Unternehmung bestimmt, aber auch Wirtschaftspolitiker und Vertreter von Interessenverbänden, rufen heute vermehrt nach strategischer Unternehmungsführung. Die Bedeutung der strategischen Unternehmungsführung für die Lösung vieler wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Probleme rechtfertigt es, Struktur und Dynamik dieser Führungskonzeption sorgfältig zu analysieren. Dies soll hier in sechs Abschnitten geschehen. Erstens werden die Entwicklungsstufen untersucht, die zum heutigen Stand der strategischen Unternehmungsführung geführt haben. Zweitens werden die sieben Komponenten dieser Führungskonzeption dargestellt. Drittens wird der Begriff der Strategie erörtert. Der Erfolg einer Unternehmung hängt nicht nur von der ganzheitlichen Sicht und der Qualität der Strategien ab, sondern auch von intangiblen Faktoren, die man unter dem Begriff strategische Führungskompetenz zusammenfaßt; dieser ist der vierte Abschnitt gewidmet. Fünftens wird die These entwickelt, daß in der strategischen Unternehmungsführung sich Wissenschaft und Kunst zu einer operativen Synthese ergänzen. Abschließend wird gezeigt, daß die strategisch geführte Unternehmung eine Konföderation von Unternehmern ist.

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Anmerkungen

  1. [1]
    Vgl. hierzu H.H.Hinterhuber, Strategische Unternehmungsfühning, 6. Aufl., Bd. I, Berlin-New York 1996, S. 39 ff.Google Scholar
  2. [2]
    Vgl. hierzu H. H.Hinterhuber u. H. K.Stahl, Die Unternehmung als Deutungsgemeinschaft, in: Technologie & Management 45, Heft 1, S. 8–13 (1996).Google Scholar
  3. [3]
    Vgl. hierzu ausführlich H. H.Hinterhuber, Strategische Unternehmungsführung, 1996, S. 83 ff.Google Scholar
  4. [4]
    Vgl. hierzu H. H.Hinterhuber, StA.Friedrich, G.Handlbauer, U.Stuhec; Die Unternehmung als kognitives System von Kernkompetenzen und strategischen Geschäftseinheiten, in: H.Wildemann (Hrsg.), Produktions- und Zuliefernetzwerke, München 1996, S. 67–104.Google Scholar
  5. [5]
    Vgl. hierzu H.H.Hinterhuber u. W.Popp, Are You A Strategist Or Just A Manager?, in: Harvard Business Rewiew 70, Nr. 1, S. 105–113 (1992).Google Scholar
  6. [6]
    Vgl. hierzu H.H.Hinterhuber, Strategische Unternehmungsführung, 6. Aufl., Bd. II, Berlin-New York 1996, Abschnitt 1.Google Scholar
  7. [7]
    Siehe hierzu W. H.Newman, J.PLogan und W. H.Hegarty, Strategy, Cincinnati 1989, S. 342 ff.Google Scholar
  8. [8]
    Vgl. hierzu H. H.Hinterhuber u. G.Handlbauer, Strategieorientiertes Human Resource Managemeint, in: U.Krystek u. J.Link (Hrsg.), Führungskräfte und Führungserfolg, Wiesbaden 1995, S. 353–380.CrossRefGoogle Scholar
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    Vgl. hierzu H. K.Stahl, Zero Migration, Wiesbaden 1996, S. 344 ff. [10] New York-London 1987, S. 17 f.;CrossRefGoogle Scholar
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    siehe auch R.Hammer, Unternehmungsplanung, 5. Aufl., München-Wien 1995Google Scholar
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    Zum Begriff der Strategie siehe ausführlich H. H.Hinterhuber, Wettbewerbsstrategie, 2. Aufl., Berlin-New York 1990.CrossRefGoogle Scholar
  13. [12]
    Zu den Moltke-Zitaten siehe H. H.Hinterhuber, Wettbewerbsstrategie, 1990.CrossRefGoogle Scholar
  14. [13]
    Vgl. zur direkten und indirekten Strategie H. H.Hinterhuber, Wettbewerbsstrategie, 1990CrossRefGoogle Scholar
  15. [14]
    Vgl. hierzu F.Accame, Il significato di strategia. In: „Rivista Militare“ (1978), Nr. 3, S. 2–9.Google Scholar
  16. [15]
    Vgl. hierzu auch F.Accame, Il significato di strategia, 1990, S. 7.Google Scholar
  17. [16]
    Vgl. Ph.de Woot, Les entreprises de haute technologie et l’Europe. Paris 1988, S. 28 ff.Google Scholar
  18. [17]
    Zur strategischen Führungskompetenz siehe H. H.Hinterhuber, Strategische Unternehmungsführung 1990, 2. Bd., Abschnitt 6.Google Scholar
  19. [18]
    Zu den Zitaten siehe H.H. Hinterhuber, Wettbewerbs Strategie, a.a.O.Google Scholar
  20. [19]
    C.v. Clausewitz, Vom Kriege. 19. Aufl, Bonn 1980, S. 301.Google Scholar
  21. [20]
    Vgl. hierzu H. H.Hinterhuber, G.Handlbauer u. K.Matzler, Kundenzufriedenheit und Kernkompetenzen, München 1996.Google Scholar
  22. [21]
    Zu den Zitaten siehe H. H.Hinterhuber, Wettbewerbsstrategie, 1996.Google Scholar
  23. [22]
    Vgl. hierzu W. E.Halal, The New Capitalism. New York 1986, S. 135 ff.Google Scholar
  24. [23]
    Vgl. hierzu H. H.Hinterhuber u. B.Levin, Strategie Networks — The Organization of the Future, in: Long Range Planning 27, Nr. 3, S. 43–53 (1994).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1997

Authors and Affiliations

  • H. H. Hinterhuber

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