Advertisement

Zusammenfassung

Globalisierung war das Wort, das die strategische Diskussion der letzten zehn Jahre beherrschte wie kaum ein anderes. Die Popularität ist sicher nicht nur ein kurzlebiger Trend im Auf und Ab der „Buzz Words“ und auch nicht nur darauf zurückzuführen, daß der Begriff sehr umfassend und damit unpräzise gebraucht wird. Globalisierung ist eine griffige Kurzformel für die Antwort von Unternehmen auf fundamentale Veränderungen des Wettbewerbs, auf die Notwendigkeit, sich sehr viel stärker als zuvor auf den internationalen Wettbewerb einzustellen und Wachstumsfelder außerhalb der angestammten Märkte zu finden. Dabei zielen die Unternehmen der Industrieländer nicht nur auf die jeweils anderen Eckpfeiler der Triade aus Europa, Japan und Nordamerika, sondern zunehmend auch auf sich schnell entwickelnde große Märkte wie Indien, China oder Südostasien.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Anmerkungen

  1. [1]
    Vgl. dazu detaillierter: Wilhelm Rall: Strategien für den weltweiten Wettbewerb, in: Handbuch Strategische Führung, Herbert A. Henzler (Hrsg.), Wiesbaden 1988, S. 199 ff. Für die grundsätzliche Dynamik siehe bereits: A.D. Chandler: The Evolution of Modern Clobal Competition, in: Competition in Global Industries, M.E. Porter (Ed.), Boston 1986, S. 405–445Google Scholar
  2. [2]
    Für einige frühere Beispiele siehe detaillierter: M.R. Cvar. Case Studies in Global Competition: Patterns of Success and Failure, in: Competition in Global Industries, M. E. Porter (Ed.), Boston 1986, S. 483–515Google Scholar
  3. [3]
    Wie unterschiedlich der Weg in den Weltmarkt eingeschlagen werden kann, zeigt anschaulich (und unterhaltend): Rj. Barnet, J. Cavanagh: Global Dreams, Imperial Corporations and the New World Order, New York 1994Google Scholar
  4. [4]
    Cary Hamel, C. K. Prahalad: Competing for the future, HBS Press, Boston 1994, S. 24Google Scholar
  5. [5]
    Hamel und Prahalad haben ihr letztes Buch ganz unter dieses Motto gestellt. Siehe dazu vor allem C. Hamel, C.K. Prahalad, a.a.O., S. 22 ff.Google Scholar
  6. [6]
    Siehe dazu detaillierter: W. Rall, a.a.O., S. 206 ffGoogle Scholar
  7. [7]
    Allgemeine Darstellungen zu Vorgehensweisen und Strategiebildungsprozessen finden sich z.B. bei M.E. Porter. Competitive Advantage, New York 1985Google Scholar
  8. [7a]
    H. Kreikebaum: Strategische Unternehmensplanung, Stuttgart 1993Google Scholar
  9. [8]
    Siehe dazu detaillierter: W. Rall, a.a.O., S. 212 ff.Google Scholar
  10. [9]
    Vgl. dazu J. Bleeke, D. Ernst (Ed).: Collaborating to Compete, New York 1993Google Scholar
  11. [9a]
    W. Rall: Internationale Strategische Allianzen — Wege zum Erfolg, in: Internationalisierung von Unternehmungen, E. Pausenberger (Hrsg.), Stuttgart 1994Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1997

Authors and Affiliations

  • W. Rall

There are no affiliations available

Personalised recommendations