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Erster Theil Die Entwicklungsgeschichte des Stadtbildes

  • Königlich Preussischen Ministers der Öffentlichen Arbeiten

Zusammenfassung

Wenn sich der Berliner mit Stolz des Aufschwungs rühmt, den seine Vaterstadt in der neuesten Zeit gegenüber allen festländischen Städten Europas genommen hat, so wird er dankerfüllt der Fürsorge eingedenk bleiben, mit der das Herrscherhaus seit jeher am Wohle der Hauptstadt ge arbeitet hat. Zwar hat es der mit Schärfe des Verstandes wie mit schneller Auffassungskraft in gleichem Masse begabten Bevölkerung nie an Rührigkeit und arbeitsfreudigem Wollen gefehlt, aber bei der politischen Zerrissen heit Deutschlands, den schweren Heimsuchungen der früheren Jahrhunderte hätte Berlin ohne die unermüdliche Thätigkeit seiner Fürsten und Könige zu Erfolgen nicht kommen können. Ihnen ist vornehmlich zu danken, dass Berlin nunmehr als Stern erster Grösse unter den Weltstädten leuchtet. Handel und Gewerbthätigkeit, Wissenschaft und Kunst blühen in seinen Mauern, und mit der Wiedergeburt und Machtentfaltung des Deutschen Reichs ist das Bestreben, den Sitz der Reichsgewalt zum Mittelpunkt aller geistigen Thätigkeit zu gestalten, Hand in Hand gegangen. Seit der Einführung der Eisenbahnen wurde erst so recht fühlbar, in welch’ reichem Masse auch alle äusseren Bedingungen vorhanden sind, die Berlin zu einer führenden Stellung befähigen.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1896

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  • Königlich Preussischen Ministers der Öffentlichen Arbeiten

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