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Die Arterioskopie, eine neue Möglichkeit der intraoperativen Erfolgsbeurteilung bei rekonstruktiven Gefäßeingriffen

Farbfilm
  • J. Vollmar
  • K. Junghanns
Chapter
Part of the Langenbecks Archiv für Chirurgie book series (LAC)

Zusammenfassung

Die halbgeschlossene Ausschälplastik stellt heute eines der wichtigsten Rekonstruktionsprinzipien bei der Korrektur chronischer Arterienverschliisse im aortoiliacalen und femoro-poplitealen Arterienabschnitt dar. Der einzige wesentliche Nachteil dieser Methode bestand bislang in der fehlenden visuellen Kontrolle des ausgeschälten Gefäßabschnittes. Zurückgebliebene Intima- bzw. Medialefzen, die in das Lumen der ausgeschälten Arterie hineinragen, können zum Ausgangspunkt eines Rezidivverschlusses werden. Die endoskopische Überprüfung des Arterienlumens durch ein Arterioskop mit Hopkins-Optik erlaubt intraoperativ eine sichere Überprüfung des Operationserfolges. Ohne vorherigen Verschluß des Arterienlumens kann bei diesem Vorgehen eine notwendige Nachkorrektur vorgenommen werden. Gegenüber der intraoperativen Arteriographie besitzt die direkte Arterioskopie zwei entscheidende Vorteile: 1. Untersuchung am offenen Gefäß, 2. Zeitersparnis und geringer technischer Aufwand, 3. wesentlich sichere Erkennung operationstechnischer Fehler (z. B. inkomplette Desobliteration, nahtbedingte Strombahneinengungen).

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1969

Authors and Affiliations

  • J. Vollmar
    • 1
  • K. Junghanns
    • 1
  1. 1.HeidelbergDeutschland

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