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Ellenbogengelenkplastik

  • J. Ender
Chapter
Part of the Langenbecks Archiv für Chirurgie book series (LAC)

Zusammenfassung

Dem Vortrag sind die Nachuntersuchungsergebnisse von 18 Ellenbogenplastiken zugrunde gelegt, welche in den Jahren 1946–1949 im Unfallkrankenhaus Wien gemacht wurden. 7 Verletzte wurden 20 Jahre nach der Operation neuerlich untersucht und ihre funktionellen Ergebnisse in einem kurzen Farbfilm festgehalten. Ganz allgemein ergibt die Plastik des Ellenbogengelenkes bei richtiger Indikation, entsprechender Operationstechnik und Nachbehandlung gute Dauerresultate. Die Nachuntersuchten waren subjektiv zufrieden, manche betreiben Sport und viele üben wieder einen Beruf aus, der ein belastbares und bewegliches Ellenbogengelenk voraussetzt. Die Plastik im Ellenbogen kann empfohlen werden bei fibrösen Gelenksteifen nach Arthritis sowie bei Ankylosen nach Gelenkeiterungen. Weniger geeignet waren zwei Schlottergelenke nach nicht reponierten veralteten Luxationen, für die die Verwendung von Metallprothesen angezeigt ist. Eine absolute Indikation für die Plastik stellt die doppelseitige Ankylose dar. Zur Ellenbogengelenksarthroplastik wurden die Methoden von Payr-Lexer oder von Hass verwandt.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1969

Authors and Affiliations

  • J. Ender
    • 1
  1. 1.SteyrÖsterreich

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