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Betriebswissenschaft

  • Max Mayer

Zusammenfassung

Erst durch die Verwirklichung seiner Pläne erntet der Ingenieur die Früchte seiner Arbeit. Der Bauingenieur, durch dessen Arbeit die künstliche Umgestaltung der Erdoberfläche nach den Wünschen des Menschen herbeigeführt wird, bedarf dazu aller Machtmittel der Kulturmenschheit (das ist vor allem zahlreicher Mitmenschen geistige und körperliche Arbeit; ferner tierische und elementare Kräfte; Maschinen, Werkzeuge, Apparate; alle einschlägigen Fortschritte der Wissenschaften und Gewerbe) im weitesten Umfange.

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Literatur

  1. 1).
    Die in der Praxis oft so schwierige Frage, an wen ein Auftrag innerhalb der zusammengeschlossenen Interessenten zuzuweisen ist, wird durch den obigen Grundsatz der besten Eignung, der Erfüllung des Auftrages mit dem kleinsten Sachaufwand im wesentlichen geklärt.Google Scholar
  2. 2).
    Die Praxis des Submissionswesens zeigt, daß auch der Bauherr nur dann gut fährt und ins ganzen am wenigsten aufzuwenden braucht, wenn er nicht einen zu billig, sondern einen sachgemäß anbietenden geeigneten Bewerber wählt.Google Scholar
  3. 1).
    Der Ingenieur muß sich möglichst früh darangewöhnen, allem Messen. und Rechnen ein. Schätzen vorhergehen zu lassen. Er übe seinen Zeitsinn, indem er stets, bevor er auf die Uhr sieht, die Zeit schätzt; sein Schrittmaß, sein Augenmaß, seinen Zahlensinn, sein statisches Gefühl; seinen Richtungsinn durch Orientieren vor dem Freigeben der Magnetnadel; seine Phantasie durch inneres Ausarbeiten des Landschaftsbildes oder des Anblickes von Bauwerken aus Karten und Plänen vor der Besichtigung. Er lerne und prüfe Näherungsverfahren vor Durchführung jeder genauen Rechnung. Wer die mehr oder minder starke Unrichtigkeit aller Rechnungsgrundlagen der Ingenieurpraxis zutreffend beurteilt, kann oft mit großem Vorteil, Zeitersparms,. ja sogar manchmal. mit Gewinn an, praktischer Richtigkeit, sich der Schätzungen (s. B. von Schwerpunkten, Stützlinien, Einspannmomenten, Bogenkräften) bedienen, auch im Verlauf größerer, sonst exakt durchgeführte’ Untersuchungen. ’ Besonderen Wert gewinnt das Schätzverfahren, wenn für eine schwer zu’bestfmmende Größe,Grenawate eingeführt werden. Es hat aber noch viel tiefere Bedeutung, das Ergebnis jedweder Arbeit mögliebst genau•voraussagen zu lernen.Google Scholar
  4. 2).
    Mit dem „Sinn für das Tatsächliche’ und dem „gesunden’Menschenverstand (S. 1022 ) hängt eine oft übersehene Anforderung an den.’Konstrhktéur zusammen: daß das Ergebnis einer jeden theoretischen Berechnung vielfacher; praktische Ergänzungen und Berichtigungen bedarf, um wirklich brauchbar zu sein. So gut die Theorie von einem vereinfachten Gedankenbild ausgeben und manchen Nebenumstand beiseite lassen darf, ebensogut müssen die Ergebnisse der Theorie wieder im umgekehrten Sinne vervollständigt werden. Jede,Vernachlässigung“ am Beginn. der Rechnung erfordert eine Reihe von,Berichfl- gungen” am Schlusse derselben. Der. gesunde Sachverstand und das konstruktive Urteil müssen in solchen Fehlerschatzungen die noch ausstehenden Verfeinerungen der Theorie ersetzen.Google Scholar
  5. 1).
    Multiplizieren mit der Anzahl der beteiligten Arbeiter.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1921

Authors and Affiliations

  • Max Mayer
    • 1
  1. 1.DüsseldorfDeutschland

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