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Mechanik flüssiger Körper

  • K. Lachmann
Chapter

Zusammenfassung

Tropfbar flüssige Körper nehmen die Gestalt des sie einschließenden Gefäßes an. Die Zusammenhangskraft (Kohäsion) ist gering, doch vorhanden (Tropfenbildung). Die Oberfläche (Flüssigkeitsspiegel) bildet sich unter dem Einfluß der Schwere und des auf der Flüssigkeit ruhenden Druckes (vgl. Abschnitt Mathematik S. 151, Beispiel 3). Unter dem Einfluß von Adhäsion und Kohäsion krümmt sie sich in der Nähe der Gefäßwandung, und zwar nach oben (Wasser) oder nach unten (Quecksilber). Taucht man zwei Platten, deren Zwischenraum sehr gering ist, in eine Flüssigkeit, so steigt diese zwischen den Platten höher als der Flüssigkeitsspiegel (Kapillarwirkung); das gleiche Verhalten zeigt sich bei engen Röhren. Tropfbar flüssige Körper sind nahezu unelastisch; so beträgt z. B. die Volumenverminderung für je 1 kg/cm2 Druck bei Wasser 0,000044; bei Quecksilber 0,000003. Infolge dieser außerordentlich geringen Zusammendrückbarkeit werden Stöße in unverminderter Stärke übertragen (Wasserschläge in Rohrleitungen).

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Note

  1. 1).
    Entnommen aus Alfred Grunwald und Fritz Engel: Die Bedeutung des Widerstandsgesetzes und der hydraulischen Ähnlichkeit für die Mengenmessung. Wiss. Veröffentl. a. d. Siemenskonzern VI, 1. Berlin: Julius Springer 1927.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1929

Authors and Affiliations

  • K. Lachmann
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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