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Kontinuierliche Messung des coronarvenösen Sauerstoffdruckes zur Prüfung von coronaraktiven Substanzen / Contribution to the Discussion — Continuous Measurement of the Coronary Venous Oxygen-Tension to Test Coronary Active Substances

  • K. L. Neuhaus
  • U. Gleichmann
  • H. Kreuzer
Chapter

Zusammenfassung

Zur kontinuierlichen Messung des coronarvenösen Sauerstoffdruckes wurde eine nicht membranbezogene, polysterolbeschichtete Platin-Katheterelektrode verwendet. Die Pt-Elektrode besteht aus einem 150 cm langen Platindraht, der in einen Teflonschlauch eingelassen ist. Die Oberfläche der Pt-Spitze ist so bemessen, daß die Empfindlichkeit 1 nA/mm Hg pO2 beträgt. Der Draht wird in einen in den Coronarsinus gelegten Herzkatheter (7F) eingeführt. Durch eine an der Spitze dieses Katheters angebrachte Schutzkappe wird die freie Lage der Elektrodenspitze im Coronarsinusblut gewährleistet. Über ein geeignetes Adaptationsstück am Ende des Katheters kann durch diesen Blut zur Messung des pO2 in vitro entnommen werden. Die Elektrode kann so absolut geeicht werden. Als Bezugselektrode wird eine Ag/Ag Cl2-Elektrode verwendet, welche der Haut aufgelegt wird. An die Elektroden wird in üblicher Weise eine Polarisationsspannung von 600 mV angelegt. Die Eichkurve der Elektrode ist im geprüften Bereich von 0-140 mm Hg pO2 linear. In dem für die Messung im Coronarsinus interessierenden Bereich bis zu etwa 60 mm Hg pO2 ist das Meßsignal oberhalb eines kritischen Flusses von 50 ml/min praktisch flußunabhängig.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1969

Authors and Affiliations

  • K. L. Neuhaus
  • U. Gleichmann
  • H. Kreuzer
    • 1
  1. 1.Abt. f. Kardiologie1. Medizin. UniversitätsklinikDüsseldorfDeutschland

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